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Steripen Adventurer Opti – Wasserentkeimung schnell, leicht und sicher

Wasser gehört zu den schwersten Dingen, die man in seinem Rucksack mitsich herumtragen kann. Egal wieviel Gewicht man auch bei der Auswahl der richtigen Wasserflasche oder Trinkbeutels auch spart, ein Liter Wasser wiegt eben halt 1 Kilogramm.

Nicht auf jeder Tour stehen einem in regelmässigen Abständen Wasserhähne oder Einkaufsmöglichkeiten für Trinkwasser zur Verfügung und somit kann es passieren, dass man gleich mehrere Kilos an trinbarem Naß mitnehmen muss.

Oft kann man aber auf Wasserquellen entlang des Weges zurückgreifen. Allerdings ist nicht immer sicher, ob das Wasser auch trinkbar sind. Bakterien, Viren und Protozoen können uns das Leben schwer machen, wenn wir das Wasser nicht Entkeimen.

Neben Pump- und Gravitationsfiltern, die oft recht schwer sind und chemischen Lösungen, die oft längere Einwirkzeiten benötigen gibt es noch eine leichte und innovative Art Wasser zu entkeimen und trinkbar zu machen, UV-Licht!

Diese Technologie nutzt die Firma Steripen schon seit geraumer Zeit um Wanderern und Trekkern das Leben in Bezug auf Trinkwasser leichter zu machen.

Ich benutze seit einiger Zeit den Steripen adventurer Opti und hatte bis dato keinerlei Probleme bei der Nutzung. Das Gerät ist kinderleicht zu bedienen und das damit behandelte Wasser war nach 90 Sekunden immer ohne gesundheitliche Probleme trinkbar. Tabletten und Tropfen brauchen in der Regel lange Einwirkzeiten, Filter sind im Vergleich schwerer und das Pumpen geht einem gerade bei leicht verschmutztem Filter irgendwann gehörig auf die Nerven.

Hier nun mal schnell ein paar Bilder und Daten, danach noch ein paar Hinweise auf die Wirksamkeit und die Nutzung durch Verbände wie den österreichischen Alpenverein.

In seiner Broschüre zu Hütten mit Umweltgütesiegeln nimmt der ÖAV auch Wasserentkeimung mit UV-Licht unter die Lupe. Auf Seite 11 in dieser Broschüre heiß es: “Wasserentkeimung – Es werde licht…Um Quell- und Oberflächenwasser von allfälligen Krankheitserregern zu befreien, wird, wenn notwendig, eine Desinfektion mit UV-Licht durchgeführt. UV-C-Strahlung mit einer Wellenlänge von 254 Nanometern zerstört die Erbinformation von Bakterien, Viren sowie Legionellen und Salmonellen. Durch diese mittlerweile gängige Methode kann die geschmacks- und geruchsbeinträchtigende Chlorung umgangen werden. Schon nach einer kurzen Bestrahlung mit einer für diese Zwecke entwickelten UV-Lampe ist sowohl Quell- als auch Oberflächenwasser bedenkenlos zu genießen”

Auf der Webseite von Steripen wird natürlich auf diverse wissenschaftliche Untersuchungen hingewiesen, die die Wirksamkeit des Steripens unterstreichen. -> Studien zur Wirksamkeit des Steripen.

Hier mal die Daten zum Steripen Opti:

Gewicht: 103 Gramm inklusibe der Batterien

Batterien: 2 CR123

Nutzdauer pro Batterieladung: bis zu 100x

Lebensdauer der UV-Lampe: 8000 Behandlungen

 

Hier ein paar Bilder:

Steripen Opti

Steripen Opti

Einmal drücken für einen Liter (dauert 90 Sekunden bis das Wasser trinkbar ist), zweimal drücken für einen halben Liter Wasser (dauert 50 Sekunden).

Schön, wenn die Herstellerangaben stimmen :-)

Schön, wenn die Herstellerangaben stimmen :-)

 

 

Auch die Transporthülle ist nicht schwer

Auch die Transporthülle ist nicht schwer

Anwendung:

Alle Details gibts natürlich in der Bedienungsanleitung für den Steripen Adventurer Opti. Letztlich ist es aber ganz einfach: Einmal drücken für einen Liter. Die weiße LED leuchtet und gibt an, dass der Steripen bereit ist. Sobald der Steripen ins Wasser eingetaucht wird, startet die UV-Lampe. Wenn die Entkeimung abgeschlossen ist, erlischen beide Lampen.

 

Steripen im Einsatz

Steripen im Einsatz

Fazit:

Der Steripen ist für mich eine tolle Lösung, um Wasser schnell und sicher zu entkeimen. Das geringe Gewicht und das kleine Packmaß sind für mich weitere Pluspunkte. Einen Filter brauche ich persönlich nur dann, wenn ich wirklich verschmutztes Wasser (stark verunreinigt und trüb)sauber bekommen muss. In den allermeisten Fällen beziehe ich mein Wasser aber nicht aus Schlammlöchern und Pfützen, sondern Seen, Flüssen und Bächen. Hier spielt der Steripen seine Stärken aus.

 

Was ich sonst schon alles verwendet habe, um Wasser sauber zu bekommen:

MSR Miniworks – Klassischer Keramik-Punmpfilter mit zusätzlicher Aktivkohle – 456 Gramm

Katahdyn Hiker – leichter Filter mit Glasfasermatrix und Aktivkohle – 380 Gramm

Micropur Forte – Tabletten mit Chlor, verläßlich, schmeckt nach Schwimmbad

MSR Sweetwater Purifying Lösung – Chlorlösung zum Entkeimen

Aqua Venture – meine Lieblingstropfen, weil das Wasser nicht so schlecht schmeckt nach der Nutzung

 

 

 

 

 

 

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Comments

  1. Jens August 19, 2011

    Danke für die Vorstellung des Steripen Adventurer Opti! Der wäre für meine Belange auch ideal. Was kostet das gute Stück denn?

  2. admin August 19, 2011

    Hi Jens,

    das Teil kostet 129 Euro. Nicht günstig, dafür aber einfach leicht,
    schnell und klein verpackt.

    Ich nehm eh selten Entkeimungsmittel und wenn ich dann was
    nehme soll es nicht lange dauern.

    Filter haben auch Ihre Schwächen (neben dem hohen Gewicht) und
    ich bin echt froh, dass ich mir den Steripen gegönnt habe.

    CU

    Carsten

  3. Jens August 19, 2011

    Danke für die Info! macht wirklich einen guten Eindruck und kommt auf meine “Haben-wollen- Liste”.

  4. Martin August 21, 2011

    Hallo Carsten,

    ich hätte da noch ein paar Fragen.
    Kann man den SteriPen auch für 2 L Flaschen benutzen? Einfach zwei mal Anwenden (und zwischendurch Schütteln) ?
    Und gibt es einen Aufsatz um den Filter auf die Flasche zu schrauben damit man diese während der Bestrahlung (leicht) schütteln kann?

    Ich denke bei großen Flaschen ist es sicherer wenn das Wasser während der Bestrahlung in Bewegung ist damit jeder Teil des Wasser mal nah an der Lampe ist?!

    Gibt der SteriPen eine “Low Battery” Warnung? Kann mir vorstellen das man bei 8000 Behandlungen nicht unbedingt mitzählen will ;-)

    Gruß
    Martin

  5. Martin August 21, 2011

    Kurzer Nachtrag: Ich meinte nicht “Low Battery” sondern eine Lampen-Warnung ;-)

  6. Fabian August 22, 2011

    Hey Carsten, danke für den ausführlichen Test!

    Den SteriPen Classic (nicht der Adventurer) sieht man ja auch kurz in der Doku “Durch die Wildnis Amerikas” über den Appalachian Trail, die ja immer wieder auf Phoenix kommt. Was mir dabei aufgefallen ist, ist dass man die Größe von dem guten Stück glaube ich leicht unterschätzt. Ist der Adventurer kleiner als der Classic?
    Außerdem würde mich interessieren, ob man den SteriPen irgendwie an Flaschen anbringen kann, oder ob man den wie auf deinem Foto quasi reinhalten muss.

    Hugs,
    Fabian

  7. admin August 22, 2011

    Hallo Martin und Fabian :-)

    Ich muss auch ganz ehrlich sagen, dass ich super froh bin, dass ich das Teil jetzt habe und mich frage, warum ich den nicht früher gekauft habe.

    @Fabian: Der Adventurer ist tatsächlich kleiner als der Classic. 15,5 cm x 3,3 cm x 2,2 cm

    GANZ WICHTIG: Man steckt den Steripen nicht einfach ins Wasser, sondern man rührt mit ihm die ganze Zeit im Wasser herum.

    @Martin: Soweit ich weiß geht das nur für 1 Liter. Einen Aufschraubaufsatz kenne ich nicht. Man bekommt den Steripen wenn es um Flachen geht auch eigentlich nur in Nalgene Flaschen (schwer), weithalsige Platypus (Gewicht OK) oder weithalsige Gatorade Flaschen Superleicht) rein. Eine Lampenverbrauchswarnung ist nicht dran.

    Das wurde vor gut einem Jahr auch den Betreibern der Rappenseehütte zum Verhängnis. Die hatten auch vergessen Ihre etwas größere UV-Lampe zu wechseln. Tags drauf haben die dann über 30 Personen wegen Magen-Darm-Beschwerden ausfliegen müssen.

    CU

    Carsten

  8. Martin August 22, 2011

    Danke für die Infos!

    Da müsste ich ja dann gleich zum Filter noch einen neuen Satz Flaschen besorgen :-(

    Hört die Lampe den am Ende ihrer Lebensdauer einfach auf zu Leuchten oder wird die nur schwächer und verliert dadurch an wirksamkeit?

    Denn genau das von dir oben angesprochene soll ja auf Tour möglichst ausbleiben!

    Gruß
    Martin

  9. admin August 22, 2011

    Also…wenn die Lampe die 8000 Anwendungen schafft und ich 4 Liter Wasser am Tag mit dem Steripen trinkbar machen möchte, dann sind das 2000 Tage, die ich den Steripen nutzen kann.

    Das ist ne ganze Menge Holz…selbst wenn es nur 4000 Anwendungen wären könnte man ja die nächsten 3 Jahre jeden Tag sein Wasser mit dem Steripen entkeimen.

    Also ich bleib da ziemlich entspannt was den Lampentausch angeht.
    :-)

    Carsten

  10. Daniel August 23, 2011

    Hey danke für den Tipp ! wusste garnicht das es sowas gibt !
    Hab mir das Teil heute gleich in den USA für umgerechnet 69 Euro incl. Versand bestellt
    Gruss
    Daniel

  11. admin August 23, 2011

    Das ist ein ziemlich guter Preis, Du Glückspils :-)

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