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	<title>Fastpacking&#187; Allgemeines</title>
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	<description>Ultraleicht Wandern Trekking Pilgern</description>
	<lastBuildDate>Fri, 27 Jan 2012 16:41:54 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Die positive Gewichtsspirale &#8211; Warum ultraleichte Ausrüstung mehr Spaß macht</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 16:37:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo zusammen, heute möchte ich über eines der interessantesten Konzepte sprechen, das erklärt warum ultraleichte Ausrüstung so gut funktioniert. Das mangelnde Verständnis um dieses Konzept führt in Diskussionen immer wieder dazu, dass Leute nicht glauben können, das man ultraleicht erfolgreich unterwegs sein kann. Das Konzept, um das es heute geht ist die positive Gewichtsspirale. Um...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.fastpacking.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/DSC01795.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1141" title="Positive Gewichtsspirale" src="http://www.fastpacking.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/DSC01795.jpg" alt="Warum Ultraleicht funktioniert" width="491" height="369" /></a></p>
<p>Hallo zusammen,</p>
<p>heute möchte ich über eines der interessantesten Konzepte sprechen, das erklärt warum ultraleichte Ausrüstung so gut funktioniert. Das mangelnde Verständnis um dieses Konzept führt in Diskussionen immer wieder dazu, dass Leute nicht glauben können, das man ultraleicht erfolgreich unterwegs sein kann.</p>
<p><strong>Das Konzept, um das es heute geht ist die positive Gewichtsspirale.</strong></p>
<p>Um zu einem besseren Verständnis zu kommen, möchte ich die einzelnen Faktoren, die das Konzept beeinflussen nacheinander anschaun und bildlich darstellen, was da so passiert.</p>
<h2><span style="text-decoration: underline;"><strong>Geschwindigkeit</strong></span></h2>
<p style="text-align: center;"><span style="text-decoration: underline;"><strong> </strong></span></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_1142" class="wp-caption aligncenter" style="width: 490px"><a href="http://www.fastpacking.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/dsc01979.jpg"><img class="size-full wp-image-1142 " title="Ultraleicht ist man schneller" src="http://www.fastpacking.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/dsc01979.jpg" alt="Ultraleicht ist man schneller" width="480" height="360" /></a><p class="wp-caption-text">Ultraleicht ist man schneller</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Es geht jetzt nicht darum, ob Schwergewichtstrekker einfach Bummel-Liesen sind oder Ultraleichtfuzzies ohne irgendwas von der Landschaft zu sehen durch die Gegend rennen. Es geht darum wie sich das Rucksackgewicht auf die Laufgeschwindigkeit auswirkt. Um es einfach zu halten und ohne biomechanische Formeln arbeiten zu müssen (die ich selber nicht verstehen würde) kann man ganz einfach sagen, dass man mit weniger Gewicht auf dem Rücken schneller läuft als mit viel Gewicht.</p>
<p><strong>Probiert das selber mal aus,</strong> wenn ihr wollt. Einfach eine beliebige Strecke ohne und dann mit 15kg Gepäck laufen. Wenn man jetzt einfach seinen Rhytmus sucht und ganz entspannt läuft, wird man ohne Gepäck schneller am Ziel sein als mit dem schweren Rucksack. Ein Sumo-Ringer ist auf 100m auch langsamer als ein Spargel-Tarzan.</p>
<p>Die Geschwindigkeit mit der ich laufen kann, bestimmt wie schnell ich eine gegebene Strecke überwinden kann.</p>
<p>Bei <strong>25km Wegstrecke</strong> sieht das ungefähr so aus:</p>
<p>&nbsp;</p>
<table style="text-align: left; height: 60px; width: auto;" border="1" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 100px;" align="undefined" valign="undefined">km/h</td>
<td align="undefined" valign="undefined">1</td>
<td style="width: 61px;">2</td>
<td align="undefined" valign="undefined">3</td>
<td align="undefined" valign="undefined">4</td>
<td style="width: 45px;" align="undefined" valign="undefined">5</td>
<td style="width: 60px;" align="undefined" valign="undefined">6</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 61px;" align="undefined" valign="undefined">Stunden unterwegs</td>
<td style="width: 61px;" align="undefined" valign="undefined">25</td>
<td style="width: 61px;" align="undefined" valign="undefined">12,5</td>
<td style="width: 61px;" align="undefined" valign="undefined">8,33</td>
<td align="undefined" valign="undefined">6,25</td>
<td style="width: 45px;" align="undefined" valign="undefined">5</td>
<td style="width: 60px;" align="undefined" valign="undefined">4,17</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn man jetzt also aufgrund niedrigeren Rucksackgewichtes u.U. einfach etwas schneller läuft, macht sich das deutlich bemerkbar. Selbst bei den &#8220;normalen&#8221; Geh-Geschwindigkeiten von 3-5 km/h haben wir dann Gehzeitdifferenzen von 1-2 Stunden. Falls das zu kryptisch war&#8230; <strong>Wer weniger trägt ist schneller am Ziel.</strong></p>
<h2><span style="text-decoration: underline;"><strong>Wasser </strong></span></h2>
<p>Wasser wiegt ziemlich genau 1kg je Liter und ist unumgänglich auf einer Tour. Abgesehen von der in den meisten Fällen geringen Gefahr des Verdursten<strong> </strong> wollen wir auch sonst keinen Durst haben. Wer zu wenig trinkt ist weniger leistungsfähig und wird langsam. Um Wasser kommt man also nicht herum.</p>
<p>Was müssen wir z.B. <strong>auf den 25km mit uns rumschleppen</strong>, wenn wir 0,75 Liter Wasser pro Stunde trinken?</p>
<table style="text-align: left; height: 60px; width: auto;" border="1" cellspacing="2" cellpadding="2" width="476" height="60">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 100px;" align="undefined" valign="undefined">km/h</td>
<td align="undefined" valign="undefined">1</td>
<td style="width: 61px;">2</td>
<td align="undefined" valign="undefined">3</td>
<td align="undefined" valign="undefined">4</td>
<td style="width: 45px;" align="undefined" valign="undefined">5</td>
<td style="width: 60px;" align="undefined" valign="undefined">6</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 61px;" align="undefined" valign="undefined">Liter Wasser</td>
<td style="width: 61px;" align="undefined" valign="undefined">18,75</td>
<td style="width: 61px;" align="undefined" valign="undefined">9,38</td>
<td style="width: 61px;" align="undefined" valign="undefined">6,25</td>
<td align="undefined" valign="undefined">4,69</td>
<td style="width: 45px;" align="undefined" valign="undefined">3,75</td>
<td style="width: 60px;" align="undefined" valign="undefined">3,13</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Je schneller ich unterwegs bin, desto weniger Wasser muss ich also mit mir rumschleppen. Ganz wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass die erhöhte Geschwindigkeit über die wir hier sprechen alleine durch eine Gewichtsreduzierung beim Rucksack herrührt. Ich könnte mich ja auch verausgaben, um schneller zu sein. Das würde allerdings den Wasserkonsum wieder hochtreiben.</p>
<p>Der Gewichtsunterschied liegt bei den normalen Gehgeschwindigkeiten zwischen 1,5 und 2,5 kg.</p>
<p>In den meisten Fällen muss man natürlich nicht das Wasser für die gesamte Strecke mitsich tragen. Aber auch dann führt eine höhere Geschwindigkeit dazu, dass man schneller an der nächsten Wasserstelle ist und bis dahin weniger Wasser tragen muss.</p>
<p><strong>Fazit bis dato: </strong>Wer leichter unterwegs ist, läuft automatisch schneller und muss deswegen weniger Gewicht &#8211; in diesem Fall Wasser- tragen.</p>
<h2><span style="text-decoration: underline;"><strong>Lebensmittel</strong></span></h2>
<p style="text-align: center;"><span style="text-decoration: underline;"><strong> </strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_1143" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><a href="http://www.fastpacking.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/DSC00883.jpg"><img class="size-full wp-image-1143  " title="Ohne Lebensmittel gehts nicht" src="http://www.fastpacking.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/DSC00883.jpg" alt="Ohne Lebensmittel gehts nicht" width="491" height="327" /></a><p class="wp-caption-text">Ohne Lebensmittel gehts nicht</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Im Rahmen der positiven Gewichtsspirale spielen Lebensmittel für mich immer dann eine Rolle, wenn mein Trekkingziel nicht zeit-, sondern streckenspezifisch ist. Möchte ich 1o Tage autark in Schottland unterwegs sein oder möchte ich den West Highland Way laufen. Ist ersteres mein Ziel, dann brauche ich Lebensmittel für 10 Tage. Sollen diese 10 Tage Spaß machen, kann man am Gewicht der Lebensmittel nicht viel drehen.</p>
<p>Ist mein Ziel aber eine gegebene Strecke wie den West Highland Way zu laufen, dann arbeitet leichtere Ausrüstung wieder für mich und verstärkt den bis dato aufgelaufenen positiven Effekt. Der West Highland Way ist ca. 150km lang. Wenn wir davon ausgehen, dass unsere durch leichte Ausrüstung erhöhte Gehgeschwindigkeit auch dazu führt, dass wir ein paar mehr Kilometer am Tag laufen, dann passiert gewichtstechnisch folgendes, wenn wir 800 Gramm Lebensmittel pro Tag einplanen:</p>
<table style="text-align: left; height: 60px; width: auto;" border="1" cellspacing="2" cellpadding="2" width="479" height="62">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 100px;" align="undefined" valign="undefined">km pro Tag</td>
<td align="undefined" valign="undefined">15</td>
<td style="width: 61px;">20</td>
<td align="undefined" valign="undefined">25</td>
<td align="undefined" valign="undefined">30</td>
<td style="width: 45px;" align="undefined" valign="undefined">35</td>
<td style="width: 60px;" align="undefined" valign="undefined">40</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 61px;" align="undefined" valign="undefined">Lebensmittel</td>
<td style="width: 61px;" align="undefined" valign="undefined">8kg</td>
<td style="width: 61px;" align="undefined" valign="undefined">6kg</td>
<td style="width: 61px;" align="undefined" valign="undefined">4,8kg</td>
<td align="undefined" valign="undefined">4kg</td>
<td style="width: 45px;" align="undefined" valign="undefined">3,43kg</td>
<td style="width: 60px;" align="undefined" valign="undefined">3kg</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 61px;" align="undefined" valign="undefined">Tage auf Tour</td>
<td style="width: 61px;" align="undefined" valign="undefined">10</td>
<td style="width: 61px;" align="undefined" valign="undefined">7,5</td>
<td style="width: 61px;" align="undefined" valign="undefined">6</td>
<td align="undefined" valign="undefined">5</td>
<td style="width: 45px;" align="undefined" valign="undefined">4,29</td>
<td style="width: 60px;" align="undefined" valign="undefined">3,75</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Durch unsere leichtere Ausrüstung sind wir schneller unterwegs, was dazu führt, dass wir Distanzen schneller überwinden. Das führt dazu, dass ich weniger Wasser und Lebensmittel tragen muss. Somit bin ich schneller am Ziel oder am nächsten Versorgungspunkt der Tour.</p>
<p>Das reduzierte Gewicht von Lebenmitteln und Wasser kann durchaus dazu führen, dass ich noch schneller unterwegs sein kann.</p>
<p>Daher kommt letztlich auch der Begriff &#8220;Gewichtsspirale&#8221;. Sobald ich einmal Gewicht reduziere, führt das automatisch zu weiteren Gewichtsreduktionen, die wiederum zur schnelleren Überwindung von Distanzen führen und somit wieder ein niedrigeres Gewicht ermöglichen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Growers Cup &#8211; Outdoor Kaffee für Kaffeeliebhaber</title>
		<link>http://blog.fastpacking.de/wordpress/growers-cup-outdoor-kaffee-fuer-kaffeeliebhaber/</link>
		<comments>http://blog.fastpacking.de/wordpress/growers-cup-outdoor-kaffee-fuer-kaffeeliebhaber/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 20:30:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Zeit kuriere ich einen Kreuzbandriß aus, deswegen gibts heute mal keine outdoorigen Bilder. Nichtsdestotrotz bin ich da über was INteressantes gestolpert. Draußen sein, sich verausgaben, den Naturgewalten strotzen und Abenteuergeist leben. Darum gehts doch, oder? Und natürlich soll das dann alles noch Spaß machen. Macht es aber nicht, wenn der Morgen ohne Kaffee anfängt....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Zeit kuriere ich einen Kreuzbandriß aus, deswegen gibts heute mal keine outdoorigen Bilder. Nichtsdestotrotz bin ich da über was INteressantes gestolpert.</p>
<p>Draußen sein, sich verausgaben, den Naturgewalten strotzen und Abenteuergeist leben. Darum gehts doch, oder?</p>
<p>Und natürlich soll das dann alles noch Spaß machen. Macht es aber nicht, wenn der Morgen ohne Kaffee anfängt. Wozu kauft man sich den <a title="Monatauk Gnat bei Bergzeit.de" href="http://www.bergzeit.de/gaskocher-monatauk-gnat-titanium-stove.html" target="_blank">leichtesten Gaskocher</a> am Markt plus zugehörigen <a title="MSR Titan Kettle" href="http://www.bergfreunde.de/msr-titan-kettle-wasserkessel/?force_sid=b5f0dd03c61f4d5d755612fbbea7b59b" target="_blank">Titantopf</a>, wenn man den Tag nicht mit einer heißen Tasse Kaffee begrüßen kann.</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<div id="attachment_1122" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><a href="http://www.fastpacking.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/growers-cup.jpg"><img class="size-full wp-image-1122  " title="Growers Cup" src="http://www.fastpacking.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/growers-cup.jpg" alt="Growers Cup" width="491" height="327" /></a><p class="wp-caption-text">Growers Cup</p></div>
<p>Über Kaffeezubereitung unterwegs kann man weit mehr schreiben als ich das heute machen werde. Cowboy-Coffee,Nescafe, Starbucks Via, Java-Presse für den Jetboil, GSI-Ultralight-Dripfilter&#8230;die Liste wäre lang.</p>
<p>Das Prinzip von Growers Cup ist einfach, funktioniert und ich mußte mich echt fragen warum es sowas noch nicht gab. Letztlich handelt es sich um eine Tüte wie bei gefriergetrockneter Nahrung auch in der ein normaler Kaffeefilter plus guter Kaffee steckt.</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="  " title="Growers Cup Guatemala" src="https://lh4.googleusercontent.com/-3GYWvev3MvI/TuO6QELcGxI/AAAAAAAAC30/CYU-5326jFw/s1024/DSC01011.JPG" alt="Growers Cup Guatemala" width="491" height="327" /><p class="wp-caption-text">Growers Cup Guatemala</p></div>
<p style="text-align: left;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;">Einfach kochendes Wasser draufgießen und durch den eingebauten Filter durchlaufen lassen</p>
<p style="text-align: left;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="  " title="Einfach kochendes Wasser drauf" src="https://lh5.googleusercontent.com/-ScoyVDkqmQU/TuO6ZhFf_cI/AAAAAAAAC38/9Y4_kXjtjeg/s1024/DSC01013.JPG" alt="Einfach kochendes Wasser drauf" width="491" height="327" /><p class="wp-caption-text">Einfach kochendes Wasser drauf</p></div>
<p style="text-align: left;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;">Oben macht man dann wieder zu und zieht dann seitlich den roten Streifen raus, der vorher die Ausgießöffnung verschließt.</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 436px"><img title="Ausgießöffnung" src="https://lh6.googleusercontent.com/-CohYdUTa4hE/TuO6ihIkTmI/AAAAAAAAC4E/woVc9mAWC4s/s640/DSC01015.JPG" alt="Ausgießöffnung" width="426" height="640" /><p class="wp-caption-text">Ausgießöffnung</p></div>
<p>Ja und wenn es durchgelaufen ist, dann kommts in die Tasse und genießt den wirklich excellenten Kaffee.</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: left;">
<dl class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img class="  " title="Growers Cup in Starbucks Tasse :-)" src="https://lh4.googleusercontent.com/-JLoVKCQh71Y/TuO6sX2XlRI/AAAAAAAAC4M/QMbckJLhBKk/s1024/DSC01017.JPG" alt="Growers Cup in Starbucks Tasse :-)" width="491" height="327" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Growers Cup in Starbucks Tasse <img src='http://www.fastpacking.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: left;">Diese Wundertüte gibts am günstigsten <a title="Growers Cup bei Globetrotter" href="http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=178002&amp;source=googleps&amp;ident=4b67424c11b6baee" target="_blank">bei Globetrotter für 2,45 Euro</a> oder bei <a title="Growers Cup bei Amazon" href="http://www.amazon.de/gp/search/ref=as_li_qf_sp_sr_tl?ie=UTF8&amp;keywords=growers%20cup&amp;tag=kiss0d&amp;index=aps&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Amazon für 3,49 Euro.</a></p>
<p style="text-align: left;">Bei <a title="Growers Cup" href="http://www.growerscup.com/outdoor/" target="_blank">Growers Cup auf der Homepage</a> kann man sich natürlich auch immer noch ein paar Informationen einholen.</p>
<p style="text-align: left;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;">Fazit: Es kommt etwas weniger als nen halber Liter Kaffee raus, der richtig gut schmeckt. Für die Kaffee-Junkies unter uns reicht das gerade für´s Frühstück. Ich seh Growers Cup deswegen nicht auf den langen Touren. Für nen Overnighter oder eine Wochenendtour aber schon.</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ultraleicht-Awards 2011 &#8211; Zum zweiten Mal wird abgestimmt</title>
		<link>http://blog.fastpacking.de/wordpress/ultraleicht-awards-2011-zum-zweiten-mal-wird-abgestimmt/</link>
		<comments>http://blog.fastpacking.de/wordpress/ultraleicht-awards-2011-zum-zweiten-mal-wird-abgestimmt/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 13:52:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.fastpacking.de/wordpress/?p=1110</guid>
		<description><![CDATA[Hallo zusammen Letztes Jahr kam ich auf die Idee einfach mal zu fragen, was sich bei Euch besonders gut bewährt hat. Über 20 Leute haben geantwortet und z.B. neben ultraleichter Ausrüstung auch Ihre Lieblingtourengebiete aufgeführt. So wie letztes Jahr möchte ich also auch dieses Jahr fragen: Wenn Ihr auf das Jahr 2011 zurückschaut, wem oder...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hallo zusammen <img src='http://www.fastpacking.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.fastpacking.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/UL-Awards-2011.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1111" title="UL-Awards 2011" src="http://www.fastpacking.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/UL-Awards-2011.jpg" alt="" width="547" height="364" /></a></p>
<p>Letztes Jahr kam ich auf die Idee einfach mal zu fragen, was sich bei Euch besonders gut bewährt hat.</p>
<p>Über <a title="Ultraleicht Awards 2011" href="http://blog.fastpacking.de/wordpress/ultraleicht-awards-2010-die-ul-gemeinde-stimmt-ab/" target="_blank">20 Leute haben geantworte</a>t und z.B. neben ultraleichter Ausrüstung auch Ihre Lieblingtourengebiete aufgeführt. So wie letztes Jahr möchte ich also auch dieses Jahr fragen:</p>
<p><strong>Wenn Ihr auf das Jahr 2011 zurückschaut, wem oder was würdet Ihr einen Preis verleihen?</strong></p>
<p>Ich fang mal an und wenn Ihr Eure Kandidaten in einem Kommentar erwähnt, dann schreib ich die nach und nach wieder in die Tabelle rein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<table style="text-align: left; width: 550px;" border="1" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 30px;">Name</td>
<td style="width: 50px;">Webseite/Blog</td>
<td style="text-align: center; width: 50px;" colspan="3">Favoriten in 2011</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 30px;">Carsten</td>
<td style="width: 50px;"><a href="http://blog.fastpacking.de">Fastpacking Blog</a></td>
<td style="width: 50px;"><a title="Swiss Miss Hot Chocolate" href="http://www.outdoorfoodshop.de/marken/weitere/conagra-foods/swiss-miss-variety-cocoa-pack.php" target="_blank">Swiss Miss Hot Chocolate</a></td>
<td style="width: 50px;"><a title="Gossamer Gear Thinlite 1/8" href="http://gossamergear.com/sleeping/1-8.html" target="_blank">Gossamer Gear Thinlight 1/8</a></td>
<td style="width: 50px;"><a title="Laufbursche monoLoge" href="http://laufbursche.blogspot.com/" target="_blank">Laufbursche monoLoge</a></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 30px;">Basti</td>
<td style="width: 50px;"><a href="http://www.beuteltiere.org/" target="_blank">Beuteltiere</a></td>
<td style="width: 50px;"><a href="http://laufbursche.blogspot.com/" target="_blank"></a><a href="http://laufbursche.blogspot.com/" target="_blank">DXG huckePÄCKCHEN</a></td>
<td style="width: 50px;"><a href="www.bergzeit.de/trekkingzelt-golite-shangri-la-2-modell-2010.html" target="_blank">Golite Shangri La 2</a></td>
<td style="width: 50px;"><a href="http://www.uniqlo.com/us/CPaGoods/itemcode=069089" target="_blank">Uniqlo Daunenjacke</a></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 30px;">Dennis</td>
<td style="width: 50px;"><a href="http://www.outdoor-blog.com/" target="_blank">Outdoor Blog</a></td>
<td style="width: 50px;"><a href="http://www.outdoor-blog.com/2011/06/litemarker-kleine-alleskonner-test" target="_blank">Litemarker</a></td>
<td style="width: 50px;"><a href="http://laufbursche.blogspot.com/2011/03/laufbursche-lavvu.html" target="_blank">Laufbursche Lavvu</a></td>
<td style="width: 50px;"><a title="Amazon Kindle" href="https://www.amazon.de/dp/B0051QVF7A/ref=as_li_qf_sp_asin_til?tag=kiss0d&amp;camp=1410&amp;creative=6378&amp;linkCode=as1&amp;creativeASIN=B0051QVF7A&amp;adid=0DME64X48AFAM4K6STY5&amp;" target="_blank">Amazon Kindle</a></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 30px;">Q bloggt&#8230;</td>
<td style="width: 50px;"><a href="http://qbloggt.blogspot.com/" target="_blank">Q bloggt&#8230; Blog</a></td>
<td style="width: 50px;"><a href="http://laufbursche.blogspot.com/2011/03/laufbursche-lavvu.html" target="_blank">Laufbursche Lavvu</a></td>
<td style="width: 50px;"><a href="https://www.amazon.de/dp/919790550X/ref=as_li_qf_sp_asin_til?tag=kiss0d&amp;camp=1410&amp;creative=6378&amp;linkCode=as1&amp;creativeASIN=919790550X&amp;adid=0E6MW9ZX5RD29VT78BD3&amp;" target="_blank">Smarter Backpacking</a></td>
<td style="width: 50px;"><a href="http://trekking-ultraleicht.de/news.php" target="_blank">Trekking-ultraleicht.de</a></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 30px;">Matthias</td>
<td style="width: 50px;"><a href="http://uloutdoors.wordpress.com/" target="_blank">UL Outdoors</a></td>
<td style="width: 50px;">Brooks Cascadia</td>
<td style="width: 50px;">Darn Tough Socks</td>
<td style="width: 50px;"><a href="http://trekking-ultraleicht.de/news.php" target="_blank"></a>den PCT und alle, die ich getroffen habe</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 30px;">Lighthiker</td>
<td style="width: 50px;"><a href="http://lighthiker.wordpress.com/" target="_blank">Lighthiker´s World</a></td>
<td style="width: 50px;"><a href="http://laufbursche.blogspot.com/" target="_blank">Laufbursche HuckePäckchen in schwarzem Cuben Fiber</a></td>
<td style="width: 50px;"><a href="http://www.mountainlaureldesigns.com/shop/product_info.php?products_id=174" target="_blank">Mountain Laurel Designs Cricket in grünem Cuben Fiber</a></td>
<td style="width: 50px;"><a href="https://www.minibulldesign.com/productcart/pc/viewPrd.asp?idproduct=97&amp;idcategory=3" target="_blank">Minibulldesign M4</a></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 30px;">Marcel</td>
<td style="width: 50px;"><a href="http://www.ausgeruestet.com/" target="_blank">Ausgerüstet Blog</a></td>
<td style="width: 50px;"><a href="http://www.android.com/" target="_blank">Android Smartphone</a></td>
<td style="width: 50px;"><a href="http://www.casio-europe.com/de/watch/specials/protrek/modelle/prw-1300t-7ver/" target="_blank">Casio Protrek PRW-1300T-7VER</a></td>
<td style="width: 50px;"><a href="http://www.sunwayman.com/html/products/201103/48.html" target="_blank">Sunwayman V10A LED Taschenlampe</a></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 30px;">christianxlaura</td>
<td style="width: 50px;"><a href="http://www.trekking-ultraleicht.de/profile.php?lookup=1027" target="_blank">Mitglied bei TUL</a></td>
<td style="width: 50px;"><a href="http://www.mountainlaureldesigns.com/shop/product_info.php?cPath=21&amp;amp;products_id=102" target="_blank">MLD Trailstar in olive-brown</a></td>
<td style="width: 50px;"><a href="http://goinglighter.blogspot.com/2011/05/laufbursche-man-purse-i-mean-hip-belt.html" target="_blank">Laufbursche Hip Belt Pocket</a></td>
<td style="width: 50px;"><a href="http://www.bergzeit.de/gaskocher-monatauk-gnat-titanium-stove.html" target="_blank">Monatauk Gnat Titanium Stove</a></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 30px;">quasinitro</td>
<td style="width: 50px;"><a href="http://trekking-ultraleicht.de/profile.php?lookup=1323">Mitglied bei TUL</a></td>
<td style="width: 50px;"><a href="http://www.montbell.us/products/disp.php?p_id=2301401" target="_blank">Montbell UL Thermawrap Jacket</a></td>
<td style="width: 50px;"><a href="http://www.traildesigns.com/stoves/caldera-sidewinder" target="_blank">Trail Designs Sidewinder + Evernew Titanium UL .9L Pot</a></td>
<td style="width: 50px;"><a href="http://www.integraldesigns.com/product_detail.cfm?id=681" target="_blank">Integral Designs Hot Socks</a></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 30px;">Fabian</td>
<td style="width: 50px;"><a href="http://hugsforhikers.com/" target="_blank">Hugs for Hikers</a></td>
<td style="width: 50px;"><a href="http://www.trekking-lite-store.com/trekkingshop/Funktionsbekleidung/Montane-Fireball-Smock::192.html" target="_blank">Montane Fireball Smock</a></td>
<td style="width: 50px;"><a href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=lightwave%20ultrahike&amp;source=web&amp;cd=6&amp;ved=0CGMQFjAF&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.lightwave.uk.com%2Fde%2Frucksacke_ultrahike_60.php&amp;ei=6bDkTrL3IcnNswastpCNCQ&amp;usg=AFQjCNHmBS6qwR1ks_5z5qibTXPi2QqQJQ&amp;sig2=iSzOb-dwMAS7qFw9NHiy1Q&amp;cad=rja" target="_blank">Lightwave Ultrahike 60</a></td>
<td style="width: 50px;"><a href="http://www.fizan.it/?p=78&amp;lang=en" target="_blank">Fizan Compact</a></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 30px;">Knilch</td>
<td style="width: 50px;"><a href="http://ultraknilch.blogspot.com/" target="_blank">Ultra Knilchs Blog</a></td>
<td style="width: 50px;">Woolpower Crewneck 200</td>
<td style="width: 50px;"><a href="http://www.voycontigo.de/inov8-f-lite-195-racing-flat-unisex-schuhe-rot.html" target="_blank">Inov-8 F-Lite 195</a></td>
<td style="width: 50px;"><a href="http://www.bergzeit.de/golite-shangri-la-2-modell-2010.html" target="_blank">Shangri La 2</a></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 30px;">hrXXL</td>
<td style="width: 50px;"><a href="http://hrxxlight.com/" target="_blank">hrXXL-Blog</a></td>
<td style="width: 50px;">Alpacka Packraft Yukon Yak</td>
<td style="width: 50px;">LAUFBURSCHE Lavvu</td>
<td style="width: 50px;">Go Pro HD Helmet</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 30px;">11chen</td>
<td style="width: 50px;"><a href="http://www.eseitz.de/" target="_blank">eSeitz-Blog</a></td>
<td style="width: 50px;">Patagonia Nano Puff Pullover</td>
<td style="width: 50px;">MLD Duomid Cuben</td>
<td style="width: 50px;">Salomon XA 3D Ultra 2</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 30px;">HikingHarry</td>
<td style="width: 50px;"><a href="http://hikingharry.harrydesign.de/" target="_blank">HikingHarry´s Blog</a></td>
<td style="width: 50px;">ULA CDT Rucksack</td>
<td style="width: 50px;">Multimat Adventure XL</td>
<td style="width: 50px;">Merrell Moab XCR</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 30px;">Jens</td>
<td style="width: 50px;"><a href="http://www.hiking-blog.de/" target="_blank">Hiking-Blog</a></td>
<td style="width: 50px;">Montane Minimus Jacket</td>
<td style="width: 50px;">Yeti Purity Men‘s Lightweight Down Jacket</td>
<td style="width: 50px;">Gore-Tex Active Shell Laminat</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p>Viel Spaß beim Posten</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Frühstück ultraleicht &#8211; Bergfreunde.de &#8211; MyMuesli Gipfelstürmer Müsli</title>
		<link>http://blog.fastpacking.de/wordpress/fruehstueck-ultraleicht-bergfreunde-de-mymuesli-gipfelstuermer-muesli/</link>
		<comments>http://blog.fastpacking.de/wordpress/fruehstueck-ultraleicht-bergfreunde-de-mymuesli-gipfelstuermer-muesli/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 13:19:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich bin ich ja ein Nutella-Mensch. Selbst unterwegs ist das gut möglich, wenn man wiederbefüllbare Plastiktuben zum Transport benutzt. Doch Nutella hat auch Nachteile. Man braucht am besten noch Butter und ein gescheites Brot dazu. All das braucht Platz im Rucksack und ultraleichte Trekker werden sich (Nutella einmal ausgeklammert) über die mangelnde Kaloriendichte beschweren. &#160;...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich bin ich ja ein Nutella-Mensch. Selbst unterwegs ist das gut möglich, wenn man <a title="Squeeze-Tuben bei Relags" href="http://www.relags.de/?show=shop&amp;artikel=051300" target="_blank">wiederbefüllbare Plastiktuben</a> zum Transport benutzt. Doch Nutella hat auch Nachteile. Man braucht am besten noch Butter und ein gescheites Brot dazu. All das braucht Platz im Rucksack und ultraleichte Trekker werden sich (Nutella einmal ausgeklammert) über die mangelnde Kaloriendichte beschweren.</p>
<div id="attachment_1102" class="wp-caption aligncenter" style="width: 557px"><a href="http://www.fastpacking.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/gipfelstürmer-müsli.jpg"><img class="size-full wp-image-1102" title="Bergfreunde.de Gipfelstürmer Müsli" src="http://www.fastpacking.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/gipfelstürmer-müsli.jpg" alt="Bergfreunde.de Gipfelstürmer Müsli" width="547" height="364" /></a><p class="wp-caption-text">Bergfreunde.de Gipfelstürmer Müsli</p></div>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p>Das wahrscheinlich beste Frühstück für Trekker ist und bleibt <a title="Gipfelstürmer Müsli bei Bergfreunde.de" href="http://www.bergfreunde.de/bergfreundede-mymuesli-gipfelstuermer-muesli/">Müsli</a>.</p>
<p>Es ist schon vor der Tour prima zu portionieren und zusammen mit <a title="Vollmilchpulver bei Bergfreunde.de kaufen" href="http://www.bergfreunde.de/trekn-eat-vollmilchpulver/" target="_blank">Milchpulver</a> eine tolle Sache für ein leichtes, geschmackvolles, reihhaltiges Frühstück.</p>
<p>Die Bergfreunde haben mir schon vor einiger Zeit eine Packung <a title="Gipfelstürmer Müsli bei Bergfreunde.de" href="http://www.bergfreunde.de/bergfreundede-mymuesli-gipfelstuermer-muesli/" target="_blank">Gipfelstürmer-Müsli</a> zum Testen geschickt, das sie zusammen mit mymuesli.de entwickelt haben.</p>
<p>Ein Blick auf die rohen Daten verrät warum Müsli generell unter Trekkern so beliebt ist. Pro 100 Gramm liefert Müsli:</p>
<ul>
<li>346 Kilokalorien</li>
<li>10,75 Gramm Eiweiß</li>
<li>61,22 Gramm Kohlenhydrate</li>
<li>6,52 Gramm Fett</li>
<li>7,49 Gramm Ballaststoffe</li>
</ul>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 624px"><img class=" " title="Eine Portion leckeres Müsli" src="https://lh4.googleusercontent.com/-R7Rwl02lhNU/TrfEszM14sI/AAAAAAAAC3E/5lkcIKfH--4/s1024/DSC01441.JPG" alt="Eine Portion leckeres Müsli" width="614" height="409" /><p class="wp-caption-text">Eine Portion leckeres Müsli</p></div>
<p>Im Rahmen meines Tests habe ich 5 Tage lang mein Nutellabrot gegen das Gipfelstürmer-Müsli eingetauscht. Bei einer Packungsgröße von 575 Gramm waren das also 115 Gramm Müsli je Tag plus 250 ml Milch (31,25 Gramm Milchpulver), was nochmal gut für 154 Kilokalorien sind.</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 624px"><img class=" " title="Müsli und Milch sind eine perfekte Kombination" src="https://lh6.googleusercontent.com/-rz8livCmML0/TrfEw6LXxXI/AAAAAAAAC3I/frXk2__iLvY/s1024/DSC01442.JPG" alt="Müsli und Milch sind eine perfekte Kombination" width="614" height="409" /><p class="wp-caption-text">	Müsli und Milch sind eine perfekte Kombination</p></div>
<p>Das Frühstück bringt also tutti kompletti 550 Kilokalorien bei 146 Gramm auf den Tisch. Das ist für den Trekking-Alltag eine ordentliche Leitsung und hat mir auch in meiner Testwoche im Alltag Spaß gemacht. Auch wenn der Test im Alltag stattfand, lassen sich meines Erachtens dennoch Rückschlüsse auf den Einsatz unterwegs ziehen:</p>
<ul>
<li>Müsli hält vor</li>
<li>ist einfach und schnell zuzubereiten</li>
<li>hat ein kleines Packmaß</li>
<li>läßt sich super portionieren</li>
</ul>
<p>Gerade der erste Punkt hat sich sehr positiv im Alltag ausgewirkt. Frühstück gegen 8 Uhr und bis nach 12 quasi kein Hungergefühl. Da kann das Nutellabrot leider nicht mithalten.</p>
<p style="text-align: left;">&nbsp;</p>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: left;">
<dl class="wp-caption aligncenter" style="width: 624px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img class=" " title="Gipfelstürmer Müsli von Bergfreunde.de und mymuesli.de" src="https://lh4.googleusercontent.com/-kLmJLpbjJaQ/TrfE1Uvn9MI/AAAAAAAAC3M/yFcaoxCnk8Q/s1024/DSC01443.JPG" alt="Gipfelstürmer Müsli von Bergfreunde.de und mymuesli.de" width="614" height="409" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Gipfelstürmer Müsli von Bergfreunde.de und mymuesli.de</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: left;">Was bei Produkt-Test auch immer ganz wichtig ist! Ist auch drin, was drauf steht? <img src='http://www.fastpacking.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: left;">Auch hier habe ich keine Mühe gescheut und im Rahmen meiner Möglichkeiten überprüft, ob das Müsli halten kann, was es verspricht.</p>
<p style="text-align: left;">&nbsp;</p>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: left;">
<dl class="wp-caption aligncenter" style="width: 557px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img class=" " title="Inhalt des Gipfelstürmer-Müslis" src="https://lh6.googleusercontent.com/-lHYep81ywUU/TrfYlo_0L5I/AAAAAAAAC3Y/eLfVyjMOeEE/s912/DSC01921.JPG" alt="Inhalt des Gipfelstürmer-Müslis" width="547" height="364" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Inhalt des Gipfelstürmer-Müslis</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: left;">Von links nach rechts haben wir da: Amaranth, Leinsamen, Sultaninen, Hafercrunchy, Dinkelflakes, Erdbeeren und Haferflocken. Es sind zwar noch ein paar mehr Sachen drin, das könnt Ihr aber gerne bei den Bergfreunden nachschaun oder einfach mal ne Packung bestellen.</p>
<p style="text-align: left;">Übrigens bin ich nicht der einzige, der das Müsli schon getestet hat. Hier noch ein paar andere Tests, damit Ihr Euch ein gutes Bild machen könnt:</p>
<ul>
<li>Gipfelstürmer Müsli beim <a href="http://www.hiking-blog.de/2011/08/22/test-gipfelstuermer-muesli-entwickelt-von-mymuesli-und-den-bergfreunden/" target="_blank">Hiking Blog</a></li>
<li><a href="http://www.hoppraus.de/2011/08/gipfelstuermer-muesli-von-mymuesli-und-den-bergfreunden/" target="_blank">Hoppundraus Blog</a></li>
<li><a href="http://www.wallbitch.de/2011/10/08/bergfreunde-de-mymuesli-gipfelsturmer-musli-mehr-power-im-fruhstuck/" target="_blank">Wallbitch-Blog</a> (sehr unanständiger Name)</li>
<li><a href="http://www.camino10.com/Outdoor/Nahrung/Gipfelstuermer-Muesli.htm" target="_blank">Camino10-Blog</a> (sehr witziges Foto)</li>
</ul>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Ganz klarer Daumen hoch für die Trekkingtauglichkeit des Müslis. Im Alltag kommt trotzdem weiterhin Nutella aufs Brot <img src='http://www.fastpacking.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Und das Wichtigste? Der Geschmack? Ich mag Amaranth ganz gerne, weil es in meinen Augen ein oft schweres Müsli leichter macht ohne dabei an Substanz zu lassen. Die getrockneten Bananen, Sultaninen und Erdbeeren sowie die Hafercrunchies liefern genau soviel Süße, dass man zusätzlichen Zucker super weglassen kann. Ansonsten verhält es sich wie mit anderen Müslis auch, ein paar Stücke frisches Obst und Joghurt mit rein (wenn man zu Hause ist) und Müsli kann (muss aber nicht) Nutella Konkurrent machen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Pfannkuchen auf dem Trail &#8211; Die richtige Pfanne für unterwegs</title>
		<link>http://blog.fastpacking.de/wordpress/pfannkuchen-auf-dem-trail-die-richtige-pfanne-fuer-unterwegs/</link>
		<comments>http://blog.fastpacking.de/wordpress/pfannkuchen-auf-dem-trail-die-richtige-pfanne-fuer-unterwegs/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 09:03:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.fastpacking.de/wordpress/?p=1081</guid>
		<description><![CDATA[Ultraleichte Küche ist immer wieder ein Streitpunkt unter Trekking-Fachleuten. Die einen schwören auf den großen Trangia-Sturmkocher mit vielen Töpfen und Topfdeckeln, die man als Pfanne verwenden kann. Den anderen reicht ein selbstgebauter Spirituskocher, ein Topfständer aus Kleiderbügeldraht, etwas Aluminiumfolie als Windschutz und eine große Titan-Tasse. &#160; Das schöne an ultraleichter Ausrüstung ist allerdings, das hier...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ultraleichte Küche ist immer wieder ein Streitpunkt unter Trekking-Fachleuten. Die einen schwören auf den großen <a title="Trangia Sturmkocher kaufen bei Bergfreunde.de" href="http://www.bergfreunde.de/trangia-sturmkocher/" target="_blank">Trangia-Sturmkocher</a> mit vielen Töpfen und Topfdeckeln, die man als Pfanne verwenden kann. Den anderen reicht ein selbstgebauter Spirituskocher, ein Topfständer aus Kleiderbügeldraht, etwas Aluminiumfolie als Windschutz und eine große <a title="Snowpeak 600 Titantasse bei Bergfreunde.de" href="http://www.bergfreunde.de/snow-peak-titanium-single-cup-einfachtasse/" target="_blank">Titan-Tasse.</a></p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<div id="attachment_1087" class="wp-caption aligncenter" style="width: 442px"><a href="http://www.fastpacking.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/MSR-Flex-Skillet.jpg"><img class="size-full wp-image-1087 " title="MSR Flex Skillet" src="http://www.fastpacking.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/MSR-Flex-Skillet.jpg" alt="MSR Pfanne" width="432" height="287" /></a><p class="wp-caption-text">MSR Flex Skillet</p></div>
<p>Das schöne an ultraleichter Ausrüstung ist allerdings, das hier und da Platz für Gegenstände geschaffen wird, die man getrost als Luxus-Artikel bezeichnen kann.</p>
<p>Ich habe mir einen lang gehegten Traum erfüllt (und bei einem Preis von 29,95 Euro sehr Ihr wie leicht man mir Träume erfüllen kann) und mir eine Pfanne für die nächsten Touren zugelegt.</p>
<p>Bei der Auswahl waren für mich ein paar Dinge wichtig</p>
<ul>
<li>antihaft-beschichtet</li>
<li>integrierter vernünftiger Griff</li>
<li>ordentliche Größe (2 Personen Nutzung)</li>
<li>hochwertige Verarbeitung und Optik</li>
<li>Gewicht wenn möglich nicht über 200 Gramm</li>
</ul>
<p>Das Angebot an <a title="Trekking-Pfannen kaufen bei www.bergfreunde.de" href="http://www.bergfreunde.de/outdoor-ausruestung/" target="_blank">Outdoor-Pfannen</a> ist mittlerweile recht groß geworden, irgendwie bin ich dann aber doch recht schnell bei der <a title="MSR Flex Skillet kaufen bei www.bergfreunde.de" href="http://www.bergfreunde.de/msr-flex-skillet-duralite-dx-bratpfanne/" target="_blank">MSR Flex Skillet</a> hängengeblieben. Die Pfanne ist antihaftbeschichtet und aus einem hartanodisierten Aluminium hergestellt. Die Bezeichnung Flex steht für die Möglichkeit die Pfanne zusammen mit den <a title="MSR Flex Kochset kaufen bei www.bergfreunde.de" href="http://www.bergfreunde.de/marken/msr/toepfe-geschirr/" target="_blank">Flex-Kochsets von MSR</a> zu verwenden.</p>
<p>Der Praxistest steht noch aus, was auf meine Schusseligkeit zurückzuführen ist. Die Stimmung in der Gruppe ist nicht sonderlich gut, wenn man am Biwakplatz angekommen ist merkt, dass zwar Gaskocher, Wasser, Gaskartusche, Lebensmittel etc im Rucksack sind, man allerdings nicht daran gedacht hat ein Feuerzeug oder Streichhölzer mitzunehmen. Homer Simpson würde jetzt &#8220;Doh!&#8221; sagen.</p>
<p>Über Tipps wie man einen Gaskocher ohne Feuerzeug, Feuerstahl oder Zündhölzer  anzündet,bin ich in meinem Streben McGuyver zu werden recht dankbar.</p>
<p>Und wer schon mal die edle WMF-Pfanne seiner Mutter mit Antihaftbeschichtung zerkratzt hat (böses Foul), der weiß auch, dass man anzihaftbeschichtetet Pfannen immer mit Plastikbesteck benutzen sollte. Da die Pfanne wirklich hauptsächlich für Pfannkuchen, Brot, Bannock und andere Pfannenleckereien gedacht ist, habe ich mir auch noch den 21 Gramm schweren <a title="MSR Faltbesteck bei Bergfreunde.de" href="http://www.bergfreunde.de/msr-alpine-faltbesteck/" target="_blank">MSR Alpine Spatula</a> dazu geleistet.</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 442px"><img class=" " title="MSR Faltbesteck" src="https://lh6.googleusercontent.com/-wb8HtQmWHhU/ToWC5D_MwVI/AAAAAAAAC2M/5Azg-aJNEDg/s720/DSC01453.jpg" alt="MSR Faltbesteck" width="432" height="287" /><p class="wp-caption-text">MSR Faltbesteck</p></div>
<p>Outdoortest hin oder her. Schon nach kurzer Zeit war der Spatula zumindest in unsere Indoor-Küchenszene integriert und wendet jetzt Bratgut in unserer keramikbeschichteten Fissler Pfanne (die dürfen sogar Kratzer bekommen). Gegen Ende der Saison steht verletzungsbedingt (mein Kreuzband ist hin) noch ein kurzer Campingurlaub an. Wahrscheinlich wird es Südfrankfreich und dann gibt es halt auch mal Crepes aus der MSR Pfanne <img src='http://www.fastpacking.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Hier noch ein paar Bilder:</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 351px"><img title="MSR Flex Pfanne" src="https://lh4.googleusercontent.com/-1dBTL9t9qUc/ToWFWkNQ-HI/AAAAAAAAC2o/sID4-m1jzuY/s512/DSC01457.jpg" alt="MSR Flex Pfanne" width="341" height="512" /><p class="wp-caption-text">MSR Flex Pfanne mit 193 Gramm</p></div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 351px"><img title="MSR Faltbesteck mit 21 Gramm" src="https://lh4.googleusercontent.com/-P1ZCnff-arA/ToWFcr4w3jI/AAAAAAAAC20/i20IpRCWAN4/s512/DSC01458.jpg" alt="MSR Faltbesteck mit 21 Gramm" width="341" height="512" /><p class="wp-caption-text">MSR Faltbesteck mit 21 Gramm</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kommentare zu kulinarischen Luxus-Ausrüstungsgegenständen für die nächste Tour sind erwünscht <img src='http://www.fastpacking.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Der nächste kulinarische Artikel erscheint in Kürze &#8220;Sauerkraut´s and Mainesail´s Trail Latte&#8221;. Diesmal dann sogar 2-sprachig.</p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Merrell Trail Glove &#8211; bequemer Barfußschuh im Test</title>
		<link>http://blog.fastpacking.de/wordpress/merrell-trail-glove-bequemer-barfussschuh-im-test/</link>
		<comments>http://blog.fastpacking.de/wordpress/merrell-trail-glove-bequemer-barfussschuh-im-test/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 08:27:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.fastpacking.de/wordpress/?p=1074</guid>
		<description><![CDATA[Seitdem mir das Buch &#8220;Born to run&#8221; von Christopher McDougall in die Hände gefallen ist, bin ich Fan von Barfußschuhen. &#160; Nach der Lektüre des Buches stellt sich einem unweigerlich die Frage, ob das alles wahr sein kann, was Mc Dougall da schreibt. Fazit ist letztlich nämlich, dass quasi nichts besser für den menschlichen Bewegungsapparat...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seitdem mir das Buch <a title="Born to run von Christopher McDougall" href="https://www.amazon.de/dp/3896673661/ref=as_li_tf_til?tag=kiss0d&amp;camp=1410&amp;creative=6378&amp;linkCode=as1&amp;creativeASIN=3896673661&amp;adid=1AJG70KJZHNAVZX6KBFS&amp;" target="_blank">&#8220;Born to run&#8221;</a> von Christopher McDougall in die Hände gefallen ist, bin ich Fan von <a title="Barfußschuhe kaufen bei Bergzeit.de" href="http://www.bergzeit.de/barfussschuhe.html" target="_blank">Barfußschuhen</a>.</p>
<div id="attachment_1078" class="wp-caption aligncenter" style="width: 557px"><a href="http://www.fastpacking.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/Merrell-Trail-Glove.jpg"><img class="size-full wp-image-1078" title="Merrell Trail Glove" src="http://www.fastpacking.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/Merrell-Trail-Glove.jpg" alt="Merrell Barfuß Schuh" width="547" height="364" /></a><p class="wp-caption-text">Merrell Trail Glove</p></div>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p>Nach der Lektüre des Buches stellt sich einem unweigerlich die Frage, ob das alles wahr sein kann, was Mc Dougall da schreibt. Fazit ist letztlich nämlich, dass quasi nichts besser für den menschlichen Bewegungsapparat ist als Barfußlaufen!</p>
<p>Mein erster Barfußschuh war seinerzeit dann ein <a title="Vibram Five Fingers (VFF) Bikilia – Barfuß laufen – Ein erster Test" href="http://blog.fastpacking.de/wordpress/vibram-five-fingers-vff-bikilia-barfuss-laufen-ein-erster-test/" target="_blank">Bikila Vibram Five Fingers</a>, der wie Ihr gleich noch sehen werdet einen maßgeblichen Nachteil hat&#8230; er ist ein Freak-Schuh <img src='http://www.fastpacking.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 557px"><img class=" " title="Merrell Trail Glove und Vibram Five Fingers Bikila" src="https://lh4.googleusercontent.com/-jocNCEXHTCE/TnL6GIQ9wSI/AAAAAAAAC0g/hCRDt97pjUk/s912/DSC01523.JPG" alt="Merrell Trail Glove und Vibram Five Fingers Bikila" width="547" height="364" /><p class="wp-caption-text">Merrell Trail Glove und Vibram Five Fingers Bikila</p></div>
<p>Nichtsdestotrotz habe ich die VFFs oft angehabt. Im Alltag (die bösen Blicke meiner Feundin waren mir sicher), im Gelände (mit staunenden Blicken anderer Wanderer und Jogger) und im Job (&#8220;Carsten zieh die Dinger aus!&#8221;). Ein Konzept wie das Barfußlaufen allerdings aufgrund des Designs alle Nase lang rein optisch verteidigen zu müssen ist müßig.</p>
<p>Einfacher kann man überzeugen, wenn die Optik normal ist, der Schuh aber dennoch das gewünschte Barfuß-Laufgefühl mitbringt. <a title="Merrell Barfußschuhe im Barfußschuhe Shop bergzeit.de  " href="http://www.bergzeit.de/barfussschuhe.html" target="_blank">Merrell Barfußschuhe</a> versuchen hier eine Brücke zwischen Funktionalität und Optik zu schlagen und schaffen das in meinen Augen sehr gut.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 557px"><img class=" " title="Alltagstaugliche sportliche Optik" src="https://lh6.googleusercontent.com/-JFCcGHdEgP4/TnL52VfC6hI/AAAAAAAAC0Y/P77_wyEjN-E/s912/DSC01521.JPG" alt="Alltagstaugliche sportliche Optik" width="547" height="364" /><p class="wp-caption-text">Alltagstaugliche sportliche Optik</p></div>
<p>Das <a title="Barfußschuhe Infos im Bergzeit Blog" href="http://blog.bergzeit.de/4309/leidenschaft/barfusschuhe-barefoot-shoes" target="_blank">Barfußschuh Info</a> im Bergzeit-Blog gibt hier ein paar nützliche Hintergrundinformationen und macht auf Alternativen aufmerksam. Sehr aufschlußreich fand ich den ausfühlrlichen Artikel von Lee Saxby <a title="Macht Barfußlaufen Sinn?" href="http://trainingclinic.vivobarefoot.com/wp-content/uploads/2011/Proprioception-MakingSenseofBarefootRunning.pdf" target="_blank"><em><strong>PROPRIOCEPTION</strong> Making Sense Of Barefoot Running</em>.</a> Neben diesem sehr ausführlichen Artikel war für mich und einen befreundeten Sportwissenschaftler aber vor allem ein kurzes Video von Saxby ein Augenöffner, das der Barfuß-Trainer gedreht hat, um Barfuß-Joggen zu erklären. Die <a title="Laufvideos bei Vivobarefoot" href="http://www.vivobarefoot.com/eu/running/" target="_blank">Videos bei VivoBarefoot</a> sind Augenöffner.</p>
<p>Genug der Theorie <img src='http://www.fastpacking.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Seit ein paar Wochen ist der <a title="Merrell Trail Glove kaufen bei Bergzeit.de" href="http://www.bergzeit.de/merrell-trail-glove-schuhe.html" target="_blank">Merrell Trail Glove</a> in meinem Besitz. Er fällt was die Größe angeht normal aus (die VFFs fallen jedenfalls bei mir deutlich kleiner aus) und ist super bequem. Hier mal ein paar vergleichende Bilder mit ein paar Informationen:</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 394px"><img title="198 Gramm in Größe UK 8,5" src="https://lh4.googleusercontent.com/-EfuIn1AFOyI/TnL6SZ78PTI/AAAAAAAAC0s/mLMwDuFTmxM/s576/DSC01526.JPG" alt="198 Gramm in Größe UK 8,5" width="384" height="576" /><p class="wp-caption-text">198 Gramm in Größe UK 8,5</p></div>
<p>Sowohl der Vibram Five Fingers als auch der Merrell Trail Glove setzen auf eine Vibramsohle. In meinen Augen generel immer ein Zeichen für einen guten Schuh.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 557px"><img class=" " title="Sohle von Merrell und VFF" src="https://lh4.googleusercontent.com/-GkiF6_6EJG8/TnL5qLXhpyI/AAAAAAAAC0M/AkQu-M5v8L0/s912/DSC01518.JPG" alt="links der Merrell und rechts des VFF" width="547" height="364" /><p class="wp-caption-text">links der Merrell und rechts des VFF</p></div>
<p style="text-align: left;">Der Bikila hat eine 3mm starke &#8220;Dämpfung&#8221;, der Trail Glove hat 4mm. Ob es alleine der eine Millimeter ist oder noch andere Komponenten hinzukommen, der Trail Glove ist gerade im Alltag, wenn man doch noch das ein oder andere Mal über die Ferse geht etwas angenehmer. Der Vibram ist hier nicht nur wegen der Optik der radikalere Barfußschuh.</p>
<p style="text-align: left;">Ich bin froh, dass ich jetzt beide Schuhe im Haus habe. Während der Bikila der kompromißlose (auch optisch) Barfußschuh ist, bringt mir der Trail Glove die Möglichkeit jederzeit &#8220;barfuß&#8221; unterwegs sein zu können.  Und einen Vorteil hat der Merrell zweifelsohne <img src='http://www.fastpacking.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Allgäuer Kuhfladen drücken sich bei unvorsichtigem Laufstil nicht zwischen den Zehen durch <img src='http://www.fastpacking.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<div>
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<p>&nbsp;</p>
</div>
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		<title>Steripen Adventurer Opti &#8211; Wasserentkeimung schnell, leicht und sicher</title>
		<link>http://blog.fastpacking.de/wordpress/steripen-adventurer-opti-wasserentkeimung-schnell-leicht-und-sicher/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 19:53:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>

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		<description><![CDATA[Wasser gehört zu den schwersten Dingen, die man in seinem Rucksack mitsich herumtragen kann. Egal wieviel Gewicht man auch bei der Auswahl der richtigen Wasserflasche oder Trinkbeutels auch spart, ein Liter Wasser wiegt eben halt 1 Kilogramm. Nicht auf jeder Tour stehen einem in regelmässigen Abständen Wasserhähne oder Einkaufsmöglichkeiten für Trinkwasser zur Verfügung und somit...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wasser gehört zu den schwersten Dingen, die man in seinem Rucksack mitsich herumtragen kann. Egal wieviel Gewicht man auch bei der Auswahl der richtigen Wasserflasche oder Trinkbeutels auch spart, ein Liter Wasser wiegt eben halt 1 Kilogramm.</p>
<p>Nicht auf jeder Tour stehen einem in regelmässigen Abständen Wasserhähne oder Einkaufsmöglichkeiten für Trinkwasser zur Verfügung und somit kann es passieren, dass man gleich mehrere Kilos an trinbarem Naß mitnehmen muss.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.fastpacking.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/Steripen-Opti.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1061" title="Steripen Opti" src="http://www.fastpacking.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/Steripen-Opti.jpg" alt="" width="547" height="364" /></a></p>
<p>Oft kann man aber auf Wasserquellen entlang des Weges zurückgreifen. Allerdings ist nicht immer sicher, ob das Wasser auch trinkbar sind. Bakterien, Viren und Protozoen können uns das Leben schwer machen, wenn wir das Wasser nicht Entkeimen.</p>
<p>Neben <a title="Wasserfilter bei den Bergfreunden" href="http://www.bergfreunde.de/s/wasserfilter/" target="_blank">Pump- und Gravitationsfiltern</a>, die oft recht schwer sind und <a title="Micropur Forte bei den Bergfreunden" href="http://www.bergfreunde.de/katadyn-micropur-forte-mf-1t-wasserdesinfektion/" target="_blank">chemischen Lösungen</a>, die oft längere Einwirkzeiten benötigen gibt es noch eine leichte und innovative Art Wasser zu entkeimen und trinkbar zu machen, UV-Licht!</p>
<p>Diese Technologie nutzt die <a title="Steripen" href="http://www.steripen.com/" target="_blank">Firma Steripen</a> schon seit geraumer Zeit um Wanderern und Trekkern das Leben in Bezug auf Trinkwasser leichter zu machen.</p>
<p>Ich benutze seit einiger Zeit den<a title="Steripen Adventurer Opti bei den Bergfreunden" href="http://www.bergfreunde.de/steripen-adventurer-opti/"> Steripen adventurer Opti</a> und hatte bis dato keinerlei Probleme bei der Nutzung. Das Gerät ist kinderleicht zu bedienen und das damit behandelte Wasser war nach 90 Sekunden immer ohne gesundheitliche Probleme trinkbar. Tabletten und Tropfen brauchen in der Regel lange Einwirkzeiten, Filter sind im Vergleich schwerer und das Pumpen geht einem gerade bei leicht verschmutztem Filter irgendwann gehörig auf die Nerven.</p>
<p>Hier nun mal schnell ein paar Bilder und Daten, danach noch ein paar Hinweise auf die Wirksamkeit und die Nutzung durch Verbände wie den österreichischen Alpenverein.</p>
<p>In seiner Broschüre zu<a title="Hütten mit Umweltgütesiegel" href="http://www.alpenverein.at/portal/Huetten/Huettenbesonderheiten/Huetten_mit_Umweltguetesiegel.pdf " target="_blank"> Hütten mit Umweltgütesiegeln</a> nimmt der ÖAV auch Wasserentkeimung mit UV-Licht unter die Lupe. Auf Seite 11 in dieser Broschüre heiß es: <em>&#8220;Wasserentkeimung – Es werde licht…Um Quell- und Oberflächenwasser von allfälligen Krankheitserregern zu befreien, wird, wenn notwendig, eine Desinfektion mit UV-Licht durchgeführt. UV-C-Strahlung mit einer Wellenlänge von 254 Nanometern zerstört die Erbinformation von Bakterien, Viren sowie Legionellen und Salmonellen. Durch diese mittlerweile gängige Methode kann die geschmacks- und geruchsbeinträchtigende Chlorung umgangen werden. Schon nach einer kurzen Bestrahlung mit einer für diese Zwecke entwickelten UV-Lampe ist sowohl Quell- als auch Oberflächenwasser bedenkenlos zu genießen&#8221;</em></p>
<p>Auf der Webseite von Steripen wird natürlich auf diverse wissenschaftliche Untersuchungen hingewiesen, die die Wirksamkeit des Steripens unterstreichen. -&gt;<a title="Wirksamkeit des Steripen" href="http://www.steripen.com/micro-biological-testing" target="_blank"> Studien zur Wirksamkeit des Steripen</a>.</p>
<p><strong>Hier mal die Daten zum Steripen Opti:</strong></p>
<p>Gewicht: 103 Gramm inklusibe der Batterien</p>
<p>Batterien:<a title="CR123  bei amazon.de" href="https://www.amazon.de/dp/B000EGWOEU/ref=as_li_qf_sp_asin_til?tag=kiss0d&amp;camp=1410&amp;creative=6378&amp;linkCode=as1&amp;creativeASIN=B000EGWOEU&amp;adid=1KRZYG6FMXQFREJW065H&amp;" target="_blank"> 2 CR123</a></p>
<p>Nutzdauer pro Batterieladung: bis zu 100x</p>
<p>Lebensdauer der UV-Lampe: 8000 Behandlungen</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hier ein paar Bilder:</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 266px"><strong><img class=" " title="Steripen Opti" src="https://lh3.googleusercontent.com/-FEey9VllP04/Tk1oNAvxGsI/AAAAAAAACyE/4t4f6I1btX8/s640/DSC01189.JPG" alt="Steripen Opti" width="256" height="384" /></strong><p class="wp-caption-text">Steripen Opti</p></div>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Einmal drücken für einen Liter (dauert 90 Sekunden bis das Wasser trinkbar ist), zweimal drücken für einen halben Liter Wasser (dauert 50 Sekunden).</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 240px"><img title="Schön, wenn die Herstellerangaben stimmen :-)" src="https://lh3.googleusercontent.com/-08ZY87mYkC8/Tk1oQl8vdfI/AAAAAAAACyI/_eQK-NSMtlQ/s576/DSC01190.JPG" alt="Schön, wenn die Herstellerangaben stimmen :-)" width="230" height="346" /><p class="wp-caption-text">Schön, wenn die Herstellerangaben stimmen <img src='http://www.fastpacking.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 240px"><img class=" " title="Auch die Transporthülle ist nicht schwer" src="https://lh4.googleusercontent.com/-zbv3jinMpeU/Tk1oUVRdu0I/AAAAAAAACyM/U24rLy4Xs2U/s576/DSC01191.JPG" alt="Auch die Transporthülle ist nicht schwer" width="230" height="346" /><p class="wp-caption-text">Auch die Transporthülle ist nicht schwer</p></div>
<p><strong>Anwendung:</strong></p>
<p>Alle Details gibts natürlich in der Bedienungsanleitung für den<a title="Steripen bei Bergfreunde.de" href="http://www.bergfreunde.de/steripen-adventurer-opti/"> Steripen Adventurer Opti. </a>Letztlich ist es aber ganz einfach: Einmal drücken für einen Liter. Die weiße LED leuchtet und gibt an, dass der Steripen bereit ist. Sobald der Steripen ins Wasser eingetaucht wird, startet die UV-Lampe. Wenn die Entkeimung abgeschlossen ist, erlischen beide Lampen.</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 240px"><img class=" " title="Steripen im Einsatz" src="https://lh4.googleusercontent.com/-kLx6LVmETlI/Tk1tDpfEw7I/AAAAAAAACyU/Fx7E8E54Cr4/s576/DSC01192.JPG" alt="Steripen im Einsatz" width="230" height="346" /><p class="wp-caption-text">Steripen im Einsatz</p></div>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Der Steripen ist für mich eine tolle Lösung, um Wasser schnell und sicher zu entkeimen. Das geringe Gewicht und das kleine Packmaß sind für mich weitere Pluspunkte. Einen Filter brauche ich persönlich nur dann, wenn ich wirklich verschmutztes Wasser (stark verunreinigt und trüb)sauber bekommen muss. In den allermeisten Fällen beziehe ich mein Wasser aber nicht aus Schlammlöchern und Pfützen, sondern Seen, Flüssen und Bächen. Hier spielt der Steripen seine Stärken aus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was ich sonst schon alles verwendet habe, um Wasser sauber zu bekommen:</strong></p>
<p><a title="MSR Wasserfilter bei den Bergfreunden" href="http://www.bergfreunde.de/msr-miniworks-ex-wasserfilter/" target="_blank">MSR Miniworks</a> &#8211; Klassischer Keramik-Punmpfilter mit zusätzlicher Aktivkohle &#8211; 456 Gramm</p>
<p>Katahdyn Hiker &#8211; leichter Filter mit Glasfasermatrix und Aktivkohle &#8211; 380 Gramm</p>
<p><a title="Wasserentkeimungstabletten bei den Bergfreunden" href="http://www.bergfreunde.de/katadyn-micropur-forte-mf-1t-wasserdesinfektion/" target="_blank">Micropur Forte</a> &#8211; Tabletten mit Chlor, verläßlich, schmeckt nach Schwimmbad</p>
<p><a title="MSR Wasserentkeimung auf Chlorbasis" href="http://www.bergzeit.de/wasseraufbereitung-msr-sweetwater-purifierloesung.html" target="_blank">MSR Sweetwater Purifying Lösung</a> &#8211; Chlorlösung zum Entkeimen</p>
<p><a title="Chlortropfen ohne Nachgeschmack" href="http://www.bergzeit.de/aquamira-aquamira-a-b-2-x-30-ml.html" target="_blank">Aqua Venture</a> &#8211; meine Lieblingstropfen, weil das Wasser nicht so schlecht schmeckt nach der Nutzung</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Appalachian Trail – Weitwandern für Einsteiger</title>
		<link>http://blog.fastpacking.de/wordpress/appalachian-trail-weitwandern-fur-einsteiger/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Jul 2011 14:31:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Appalachian Trail]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zugriffszahlen auf meine Webseite nach der Dokumentation zeigen ein deutliches Bild. Es gibt genug Menschen in Deutschland, die sich für interessante Weitwanderungen interessieren. Der Appalachian Trail, das hat auch die Phoenix-Dokumentation deutlich gezeigt, lebt nicht allein von der Erfahrung draussen in der Wildnis zu sein, sondern auch und in großem Umfang vom Zusammenkommen unterschiedlichster...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste">Die Zugriffszahlen auf meine Webseite nach der Dokumentation zeigen ein deutliches Bild. Es gibt genug Menschen in Deutschland, die sich für interessante Weitwanderungen interessieren.</div>
<div></div>
<div><a href="http://www.fastpacking.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/07/appalachian-trail.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1051" title="appalachian trail" src="http://www.fastpacking.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/07/appalachian-trail.jpg" alt="" width="368" height="244" /></a></div>
<div></div>
<div>Der Appalachian Trail, das hat auch die Phoenix-Dokumentation deutlich gezeigt, lebt nicht allein von der Erfahrung draussen in der Wildnis zu sein, sondern auch und in großem Umfang vom Zusammenkommen unterschiedlichster Hiker auf dem Trail.  Ob Banker oder Student, ob alt oder jung, man trifft so ziemlich alles auf dem Appalachian Trail an, was es so gibt. Selbst wenn man also alleine auf diesem Weg startet, bleibt man nicht lange alleine.</div>
<div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img title="Thruhiker auf dem Appalachian Trail" src="http://lh5.ggpht.com/_yxnZL1HxTq8/S4UZZFWL76I/AAAAAAAABjE/z8YTNHRpTPc/441.jpg" alt="Thruhiker auf dem Appalachian Trail" width="500" height="331" /><p class="wp-caption-text">Thruhiker auf dem Appalachian Trail</p></div>
</div>
<div>Dem Appalachian Trail fehlt der religiöse Anspruch, den z.B. der Jakobsweg hat, dafür hat er aber den selben Reiz, der durch ein Erlebnis entsteht, das man mit anderen teilt. Der Appalachian Trail ist dabei bei weitem nicht so überlaufen wie der Jakobsweg und bietet deutlich mehr Naturerfahrung als der Camino.</div>
<div></div>
<div>Der AT wie der Trail in Kurzform genannt wird, ist in den USA der Einstiegstrail, wenn es ums Weitwandern bzw. Thru-Hiking geht. Er ist vom Gelände her nicht einfach, liegt aber immer in Reichweite zivilisierter Gegenden. Somit müssen nie für viele Tage Lebensmittel getragen werden und bei Bedarf kann Ausrüstung in Ortschaften nachgekauft werden.</div>
<div></div>
<div id="_mcePaste">Logistisch gesehen ist das ein Vorteil, weil man sich weniger Gedanken um die Organisation machen muss und dafür die Wildnis genießen kann.</div>
<div></div>
<div id="_mcePaste">Was der Phoenix-Dokumentation ein bisschen fehlt, die man übrigens online hier nochmal ansehen kann ( <a title="Appalachian Trail" href="http://www.ndr.de/flash/mediathek/index.html" target="_blank">Appalachian Trail Dokumentation auf der NDR-Webseite</a>), ist der eigentliche Hinweis auf die Besonderheiten bei der Ausrüstung. Sherpa Dan wird zwar als warnendes Beispiel zu schwerer Ausrüstung gezeigt, allerdings sieht man nie so wirklich was und wieviel die normalen ultraleichten Hiker dabei haben.</div>
<div></div>
<div id="_mcePaste">Ich habe für das Magazin &#8220;<a href="http://www.stadtlandflucht.de/" target="_blank">Stadt-Land-Flucht</a>&#8221; einen <a title="Fastpacking.de bei Stadt-Land-Flucht" href="http://www.stadtlandflucht.de/?p=878">Einführungsartikel zum Thema Leichte Ausrüstung</a> verfaßt und möchte heute auf ein paar Eigenheiten des Appalachian Trails eingehen.</div>
<div></div>
<div id="_mcePaste">Neben einem Rucksack, der nicht über 1 Kilo liegen sollte (besser um die 600 Gramm) ist das Zelt der vielleicht speziellste Ausrüstungsgegenstand auf dem AT. Der Trail ist mit Schutzhütten gespickt, die alle 15-20km auftauchen und somit verkommt das Zelt zur Notlösung sollte mal kein Shelter da sein.</div>
<div id="_mcePaste">
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Shelter auf dem Appalachian Trail in New York State" src="http://lh6.ggpht.com/_yxnZL1HxTq8/S4UYYhTaUnI/AAAAAAAABhc/TAsmoOFKcpc/791.jpg" alt="Shelter auf dem Appalachian Trail in New York State" width="500" height="311" /></p>
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<dl class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;">
<dd class="wp-caption-dd">Shelter auf dem Appalachian Trail in New York State</dd>
</dl>
</div>
</div>
<div id="_mcePaste">Shelter sind die zentrale soziale Begegnungsstätte wo sich Hiker treffen, um zu übernachten, zu kochen und Infos auszutauschen. Kaum jemand läuft an Ihnen vorbei, um irgendwo im Wald alleine für sich zu übernachten. Somit ist klar, dass man zwar für den Notfall ein &#8220;Zelt&#8221; braucht, dieses aber sehr leicht sein sollte.</div>
<div></div>
<div id="_mcePaste">Der perfekte Zeltersatz für diesen Einsatzbereich, so schreibt es auch der US-amerikanische Weitwanderer Eric the Black, ist ein Tarp in Verbindung mit einem Moskitonetz, dass ich dann z.B. auch in einem Shelter aufspannen kann.</div>
<div></div>
<div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 557px"><img class=" " title="McAfee Knob auf dem Appalachian Trail" src="https://lh6.googleusercontent.com/-asn_r1yvZ5Y/S4UZ0OQsZqI/AAAAAAAAB6Q/9_ZMsmbQg8M/s912/621.jpg" alt="McAfee Knob auf dem Appalachian Trail" width="547" height="363" /><p class="wp-caption-text">McAfee Knob auf dem Appalachian Trail</p></div>
</div>
<div></div>
<div id="_mcePaste">Alles in allem sollte der <a title="Leichter Rucksack für den Appalachian Trail" href="http://www.bergfreunde.de/golite-jam-trekking-tourenrucksack/" target="_blank">Rucksack</a> auf dem Appalachian Trail ohne Lebensmittel und Wasser nicht mehr als 7-8 Kilo wiegen. Wenn Sie sich jetzt fragen wie das gehn soll, dann melden Sie sich gerne bei mir und fordern eine exemplarische <a title="Appalachian Trail Packliste" href="http://blog.fastpacking.de/wordpress/appalachian-trail-packliste/" target="_blank">Appalachian Trail Packliste</a> an.</div>
<div></div>
<div>Bis bald</div>
<div></div>
<div>Euer Carsten</div>
<p>P.S. Für alle, die den Beitrag bei 3-Sat verpaßt haben&#8230;der NDR hat den Beitrag in seiner <a title="Appalachian Trail Video ansehen" href="http://www.ndr.de/flash/mediathek/index.html" target="_blank">Mediathek</a>. Einfach den in der Suchbox</p>
<div>&#8220;Appalachian Trail&#8221; eingeben und die beiden Teile werden angezeigt.</div>
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		<item>
		<title>Bergwandern und Biwakieren &#8211; Lechquellenrunde</title>
		<link>http://blog.fastpacking.de/wordpress/bergwandern-und-biwakieren-lechquellenrunde/</link>
		<comments>http://blog.fastpacking.de/wordpress/bergwandern-und-biwakieren-lechquellenrunde/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 09:51:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>

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		<description><![CDATA[Tageswanderungen in den Alpen sind schon ansich ein Erlebnis. Noch besser ist es natürlich, wenn man gleich mehrere Tage dem Alltag entfliehen und den Murmeltieren bei Ihrem Tagesgeschäft zusehen kann Nach unserer Tour auf dem Heilbronner Weg letztes Wochenende zog es uns dieses Wochenende ins Lechquellengebirge wo wir einen Teil der Lechquellenrunde gelaufen sind. Freitag...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tageswanderungen in den Alpen sind schon ansich ein Erlebnis. Noch besser ist es natürlich, wenn man gleich mehrere Tage dem Alltag entfliehen und den Murmeltieren bei Ihrem Tagesgeschäft zusehen kann <img src='http://www.fastpacking.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<div id="attachment_1037" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fastpacking.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/07/lechquellenrunde.jpg"><img class="size-full wp-image-1037 " title="Lechquellenrunde" src="http://www.fastpacking.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/07/lechquellenrunde.jpg" alt="Lechquellenrunde" width="500" height="115" /></a><p class="wp-caption-text">Lechquellenrunde</p></div>
<p>Nach unserer Tour auf dem <a title="Heilbronner Weg mit leichter Ausrüstung" href="http://blog.fastpacking.de/wordpress/ein-tag-auf-dem-heilbronner-weg-ein-sonntag-mit-leichter-bergwanderausruestung/" target="_blank">Heilbronner We</a>g letztes Wochenende zog es uns dieses Wochenende ins Lechquellengebirge wo wir einen Teil der Lechquellenrunde gelaufen sind.</p>
<p>Freitag ging es los. Im Regen sind wir aus dem Allgäu nach Schröcken gefahren wo wir unser Auto etwas außerhalb (Landsteg) kostenfrei auf einem Wanderparkplatz abstellen konnten. Generell gibt es viele Möglichkeiten im Lechquellengebirge Touren zu starten, da fast überall kostenfreie Wanderparkplätze angeboten werden und diese von häufig verkehrenden Bussen angesteuert werden. Daumen hoch also für die Wander-Infrastruktur in diesem Gebiet.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 557px"><img title="Aufstieg zur Biberacher Hütte" src="https://lh4.googleusercontent.com/-AZQ__xb7nqw/ThFsotIYtDI/AAAAAAAACps/G4eZ3wpgv5s/s912/DSC00891.JPG" alt="Aufstieg zur Biberacher Hütte" width="547" height="364" /><p class="wp-caption-text">Aufstieg zur Biberacher Hütte</p></div>
<p>Im Regen sind wir dann am späten Nachmittag auch zwei Stunden zur Biberacher Hütte aufgestiegen. Am Anfang reichte uns die mitgebrachten<a title="Leichte Schirme bei Bergzeit.de" href="http://www.bergzeit.de/goebel-swing-liteflex-regenschirm.html" target="_blank"> Swing Lite Flex Wanderschirme</a>, im zweiten Teil des Anstiegs wurde es dann ungemütlich kalt und windig und unsere Regenjacken kamen zum Einsatz. Beim Eintreffen in der Hütte begann es dann Schnee zu regnen. Vielen Dank&#8230;ist der Juli nicht ein Sommermonat?</p>
<p>Bei dem Sauwetter entschlossen wir uns gegen ein Weiterlaufen, gegen ein Biwak im Freien und für Schnitzel mit Kartoffelsalat sowie eine Übernachtung mit Frühstück in der Hütte. Gemäß dem Motto, das einem nur die jüngsten Ereignisse wirklich im Schädel hängenbleiben, war das Abendessen eher mau, das Frühstück dafür super <img src='http://www.fastpacking.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 557px"><img class=" " title="Blick zurück auf die Biberacher Hütte" src="https://lh4.googleusercontent.com/-JpKs_POI4hc/ThFtCULR0AI/AAAAAAAACqI/67l0K20WeQ0/s912/DSC00896.JPG" alt="Blick zurück auf die Biberacher Hütte" width="547" height="364" /><p class="wp-caption-text">Blick zurück auf die Biberacher Hütte</p></div>
<p>Das Matratzenlager war recht leer und nach einer guten Mütze Schlaf und einem ausgiebigen Frühstüch starteten wir los.</p>
<p>Die kostenlos aus der Tourismusinformation Warth mitgenommene 1:40.000er Karte des Gebietes zeigt bei der Lechquellenrunde in der Regel immer zwei Möglichkeiten zur nächsten Hütte zu kommen:</p>
<ol>
<li>gestrichelter Weg &#8211; Bergwanderweg</li>
<li>gepunkteter Weg &#8211; Alpiner Steig</li>
</ol>
<p>Wir sind fast hauptsächlich die alpinen Steige gelaufen, was der Tour einen recht anspruchsvollen Charakter verlieh und dazu beitrug, dass wir eigentlich fast immer alleine unterwegs waren. Für trittsichere Wanderer mit guter Konditionen sind die alpinen Steige absolut empfehlenswert.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 557px"><img class=" " title="Schnee auf dem Weg zum Fürggele" src="https://lh3.googleusercontent.com/-2Hhpv-LN3Z0/ThFusfXo_SI/AAAAAAAACq8/aHW7k-ptSgI/s912/DSC00910.JPG" alt="Schnee auf dem Weg zum Fürggele" width="547" height="364" /><p class="wp-caption-text">Schnee auf dem Weg zum Fürggele</p></div>
<p>Von der Hütte weg ging es noch einen Monat auf einem Bergwanderweg zum Fürggele bevor wir dann quasi auf dem Grat auf teilweise stahlseilversichertem Steig hoch zur Braunarlspitze sind. Schon am Függerle lag Schnee und wir waren eine zeitlang recht gespannt, ob man den Steig bei Schnee auch wirklich ordentlich hoch und runter kommen würde. Wir sind dann wohlbehalten sowohl hoch als auch runter gekommen und wurden mit sensationeller Aussicht und dem Gefühl belohnt schon was Besonderes gemacht zu haben.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 557px"><img class=" " title="Winterbesteigung der Braunarlspitze ;-)" src="https://lh5.googleusercontent.com/-9RWbVuyn-yU/ThFvZJ0rJxI/AAAAAAAACrg/3KFu5Lp92aA/s912/DSC00920.JPG" alt="Winterbesteigung der Braunarlspitze ;-)" width="547" height="364" /><p class="wp-caption-text">Winterbesteigung der Braunarlspitze <img src='http://www.fastpacking.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p></div>
<p>Nach dem Abstieg haben wir uns eine kleine Stärkung und ein Teewasser in der Göppinger Hütte (2245m) genehmigt bevor es weiter gehen sollte. Entweder weiter bis zur Freiburger Hütte oder zwischendurch ein Biwak aufschlagen, wenn die Beine nicht mehr weiterwandern könnten. Wir haben dann irgendwann vor der Hütte keine Kraft/Lust mehr gehabt. Auch wenn der Wetterbericht nicht der Beste war, so war dennoch eine sternklare Nacht angesagt und somit eine gute Gelegenheit mal wieder ein Tarp aufzuspannen.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 557px"><img class=" " title="verschneiter Abstieg" src="https://lh6.googleusercontent.com/-sxCdW8zWmRg/ThFwDPmcVZI/AAAAAAAACsE/PIMtCsajoqM/s912/DSC00928.JPG" alt="verschneiter Abstieg" width="547" height="364" /><p class="wp-caption-text">verschneiter Abstieg</p></div>
<p>Mit auf Tour hatten wir diesmal ein <a title="BE-X Ranger II bei Outdoorlog.de" href="http://www.outdoorlog.de/19-BE-X-Ranger-II-Tarp.html" target="_blank">BE-X Ranger II </a>mit unter 500 Gramm und einem Preis für den schmalen Geldbeutel. Das noch günstigere dafür etwas schwerere DD Tarp war zum Zeitpunkt als ich es kaufen wollte nicht lieferbar. Wir hatten zwar keinen Regen, aber das Fazit fällt trotzdem erst einmal positiv aus. Zusammen mit 5 MSR Groundhogs und einer Exped-Abspannschnur, die ich von meinem Exped Scout Tarp Extrem gemopst habe, konnten wir das BE-X Ranger II sehr schön hinstellen. Auch wenn wir es so nicht wirklich gebraucht haben, hat Katrin Ihren Teil des Einganges mit dem Schirm gegen &#8220;wilde Tiere&#8221; versperrt. Das hätte bei Regen natürlich auch super geholfen.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 557px"><img class=" " title="BE-X Ranger 2 Tarp in den Bergen" src="https://lh4.googleusercontent.com/-zH7f9f8_Ohs/ThFz0UIpJ-I/AAAAAAAACuk/_-i3hahXCD4/s912/DSC00967.JPG" alt="BE-X Ranger 2 Tarp in den Bergen" width="547" height="364" /><p class="wp-caption-text">BE-X Ranger 2 Tarp in den Bergen</p></div>
<p>Nach einer erholsamen Nacht und einem sternklaren Himmel, den allerdings nur ich dank ausreichend heftigem Harndrang habe bewundern dürfen, sind wir am nächsten Morgen zur Formarinalpe abgestiegen und haben uns dann entschieden die Heimreise anzutreten. Wir hätten zwar noch ein bisschen Zeit gehabt, allerdings wollten wir Sommer und den konnten wir in der Daunenjacke an der Wanderbushaltestelle stehend nicht spüren. Zu Hause im Allgäu war zwar jetzt auch nicht der Hochsommer ausgebrochen, aber für einen Sprung in den Alpsee hat es trotzdem gereicht.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 557px"><img class=" " title="Raus aus dem Schnee" src="https://lh3.googleusercontent.com/-ni6SUvoysiM/ThFyeOCdCqI/AAAAAAAACt4/01o_tMqNgJw/s912/DSC00957.JPG" alt="Raus aus dem Schnee" width="547" height="364" /><p class="wp-caption-text">Raus aus dem Schnee</p></div>
<p>Bei der Planung der Tour haben wir zuerst auf <a title="Lechquellenrunde" href="http://www.alpenverein-biberach.de/huette/Lechquellenrunde.pdf" target="_blank">dieses PDF des DAV</a> zurückgegriffen bevor wir auf die Lebe in den Bergen Karte (1:40.000) von Warth-Schröcken-Tourismus zurückgegriffen haben. Die Karte ist nicht der Hit, funktioniert aber.</p>
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		<title>Nordkalottleden &#8211; Lappland ultraleicht Reisebericht</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 14:05:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist schon ein bisschen her, aber ich hab es dann doch geschafft, den Reisebericht von meiner Tour 2010 auf dem Nordkalottleden von Papier ins Internet zu bringen. Planungshilfen, Webseiten und die &#8220;richtige&#8221; Ausrüstung folgen noch diese Woche. Tag 1 Start: 10:07 Uhr Bahnhof Sonthofen In ungefähr 14 Stunden werde ich bei weitem mehr Kilometer...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist schon ein bisschen her, aber ich hab es dann doch geschafft, den Reisebericht von meiner Tour 2010 auf dem Nordkalottleden von Papier ins Internet zu bringen. Planungshilfen, Webseiten und die &#8220;richtige&#8221; Ausrüstung folgen noch diese Woche.</p>
<div id="attachment_1020" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><a href="http://www.fastpacking.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/06/Nordkalottleden.jpg"><img class="size-full wp-image-1020" title="Nordkalottleden" src="http://www.fastpacking.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/06/Nordkalottleden.jpg" alt="Die beste Nordkalottleden Karte" width="400" height="558" /></a><p class="wp-caption-text">Die beste Nordkalottleden Karte</p></div>
<h2>Tag 1</h2>
<p>Start: 10:07 Uhr Bahnhof Sonthofen<br />
In ungefähr 14 Stunden werde ich bei weitem mehr Kilometer hinter mich gebracht haben als ich den vor mir liegenden 4 Wochen laufen kann und werde. Kurz vor 24 Uhr lande ich in Kiruna und es geht mir alles ein wenig zu schnell. Auf einmal bin ich alleine am Flughafen und alle Taxis sind weg. Ich überlege mir kurz, ob ich hier pennen soll, entscheide mich dann aber für Taxi+Hostel.</p>
<p>Zunächst ist beim Hostel keiner mehr wach. Kurz bevor ich meinen Schlafsack in der Lobby ausrollen will kommt der Manager und fragt, ob ich reserviert hätte. Nein&#8230;natürlich nicht. Man könne nicht so einfach auftauchen und ein Zimmer haben wollen, so der Manager des Yellow Hostels. Er maßregelt mich noch ein bisschen mehr bevor er mir endlich eines der vielen freien Zimmer gibt. Anyway&#8230;Kaum liege ich im Bett ist meine Müdigkeit verflogen und ich kann nicht einschlafen. Ich bin zu aufgeregt, weil der morgige Transfer nach Kautokeino sehr lückenhaft geplant ist. Es geht zwar ein später Bus nach Karesuando, dann aber keiner mehr nach Kautokeino, es ist Nebensaison. Auch unter der Saison braucht man 2 Tage, um von Kiruna nach Kautokeino zu kommen, weil die Buspläne nicht aufeinander abgestimmt sind. Nochmal 150km, die ich dann wahrscheinlich trampen werde.</p>
<h2>Tag 2 &#8211; 9km</h2>
<p>Kurz vor 7 stehe ich ohne Wecker auf. Wahrscheinlich haben noch alle Läden zu, aber ich kann schon mal auskundschaften wo der Bus losfährt und wo es Gaskartuschen für den Kocher gibt. Gaskartuschen im Flugzeug sind strengstens verboten und im Internet hatte ich schon einen Intersport ausfindig gemacht, der die entsprechenden Kartuschen lagernd hat. Kiruna ist ziemlich überschaubar und ich finde den Laden schnell und auch den Busbahnhof. Bis 14 Uhr muss ich jetzt die Zeit totschlagen, um auf die Abfahrt des Busses zu warten. Ein Besuch bei einer Tankstelle, die mich mit Kaffee und Muffins versorgt ist besonders erfolgreich, weil ich dort auch Gaskartuschen finde. Es ist 8.30 Uhr and anstatt mir die Füße bis 14 Uh reinfach plattzustehen versuche ich zu trampen.</p>
<p>Schwups werde ich auch ein ganzes Stück bis Vittangi mitgenommen. Sicherheitshalber habe ich mir vorher angeschaut wo der Bus halten wird, sollte ich keine Anschlußfahrt mit meinem Daumen bekommen. Der Bus hält auch in Vittangi. Die nächsten 4 Stunden stehe ich an der Straße, laufe zum nächsten Supermarktwo es wieder Kaffee und die für Schweden typischen Zimt-Schnecken gibt und bin nicht ganz glücklich darüber, dass der Gott der Hitchhiker wohl gerade woanders zu Gange ist.</p>
<p>Positiv denken und lächeln, wenn Autos an einem vorbeifahren. Keine Mütze, keine Sonnenbrille und den Rucksack sichtbar platzieren, damit die Autofahrer sehen, was sie bekommen. Und dann der Jackpot! Eine Schwedin, die von Kvikkjokk (dem Endpunkt meiner Tour) nach Kautokeino fährt, um Ihren Freund zu besuchen, hält an. Sie fährt die lange Strecke jede Woche und ist dankbar über einen Passagier mit dem sie sich unterhalten kann. Dreieinhalb Stunden später läßt sie mich in Kautokeino aus dem Auto und wünscht mir alles Gute.</p>
<p style="text-align: left;">Es ist 17:30 Uhr als ich loslaufe. Es ist nur ein kurzes Stück aus dem Ort raus zum offiziellen Start des Trails. Allerdings warten die ersten Hindernisse auf mich. Ein Samojeden-Welpe (das sind weiße Schlittenhunde) verfolgt mich von einem der Grundstücke und weicht nicht von meiner Seite. Erst wird er gekrault und gestreichelt als ich einen halben Kilometer später feststelle, dass das wahrscheinlich ein Eigentor war und ich kein Hundefutter für die nächsten 800km dabei habe und den Hund auch nicht &#8220;stehlen&#8221; möchte, ändere ich meine Strategie. Ich schrei den armen Kerl an, schmeiß den gesamten Hund den Trail zurück&#8230;kein Erfolg. Ich lass meine Sachenfallen und treib den kleinen Taugenichts bis zu dem Haus zurück wo er herkam und klingele. Keiner öffnet. Mit einem Stück Schnur aus dem Garten binde ich den Racker am Zaun fest. Es spielen sich Dramen ab und auch wenn er mir leid tut, so muss er doch hierbleiben.</p>
<h2>Tag 3 &#8211; 2.Trekkingtag &#8211; 40km</h2>
<p>Ein Blick in mein Papiertagebuch macht klar, dass ich heute viel gelaufen bin. Es steht quasi nichts drin. Nach den ungefähr 9km gestern sind es heute 40km geworden. Fast ein bisschen viel für den 2.Tag, aber ich beiß mich manchmal so an bestimmten Orten auf der Karte fest. Ich hab zwar nicht in der Raisjavrihytta nächtigen wollen, aber irgendwie erschien sie mir als Endpunkt für den Tag gerade richtig. So lässt sich mit Hand des Guidebooksauch die km-Leistung viel leichter ermitteln <img src='http://www.fastpacking.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Doch eine Sache gab es noch an diesem Tag. Ihr erinnert Euch an die Sache mit der nicht vorhandenen Karte für das erste Teilstück? Ich wußte nicht so genau wo ich war, weil ich ja nicht auf die Karte habe schaun können. Das macht auch genau solange nichts wie der Trail gut markiert ist. Allerdings ist das der Nordkalottleden nicht immer. Ich verliere also denTrail und reime mir mit Karte und Führer und GPS zusammen wo ich bin und wo ich hin muss. Dann gehts einfach querfeldein dahin, kann ja nichtso schlimm sein&#8230;</p>
<p>Definieren sie &#8220;nicht so schlimm&#8221;. Nicht nur Turnhallen haben einen Schwingboden, auch Sumpfgebiete haben das. Der Unterschied ist, dass einem im Sumpf auch mal der Boden wegbricht, man bis zum Ar%&amp;*im Schlamm steckt und so nebenbei am 2.Tag das in der Oberschenkeltaschesteckende und natürlich nicht ordentlich verpackte Handy schrottet.</p>
<p>Und nasse Füße hatte ich schon vorher. Übrigens nützen einem auf den ersten 50km auch Lundhags- oder Gummistiefel nur dann was, wenn man ein bisschen Glück hat, ansonsten sind die Füße trotzdem naß. Um etwas vorwegzu nehmen&#8230;für den Abschnitt von Kautokeino nach Kilpisjärvi wären beim nächsten Mal Gummistiefel meine Schuhe der Wahl.</p>
<p>Wer ein bisschen tricksen möchte, weil er keine Lust auf den Matsch hat,den ich mir die ersten 2 Tage gegeben habe&#8230;Es gibt die Möglichkeit diesen Teil wegzukürzen in dem Mann ein bisschen Straße läuft. Hab auch ein paar Tage später nen Deutschen getroffen, der das genau so gemacht hat und somit fast nur die richtig schönen Fjellteile und den Reisa-Canyon mitgenommen hat.</p>
<h2>Tag 4 &#8211; 3.Trekkingtag 36km</h2>
<p>Laut Beschreibung im Tourenführer soll es heute nicht ganz so naß werden und zudem sehr schön. Na ja, hab wohl die 2-3 Flußquerungen überlesen, die zwar nicht schwierig waren, aber dennoch wieder zu nassen Füßen geführt haben. Irgendwie hatte ich aber auch nichts anderes erwartet.Aber wie heißt es so schön? Die Hoffnung stirbt zuletzt.</p>
<p>Insgesamt werden es heute 36km und ganz ehrlich&#8230;nasse Füße schaffen einen. Ich werde später auf der Tour noch Strategien entwickeln, um meineFüße weniger angreifbar und leistungsfähiger zu machen.</p>
<p>Nachdem ich also wieder ein bisschen durch Flüsse und Sumpf gegangen bin, sieht man schon von weitem einen klaffenden Spalt, der sich durch die Landschaft zieht. Das Reisadalen, in das ich hinabsteigen werde. Hier gibts Wasserfälle zu Hauf und ich werde auch die erste norwegische Hütte begutachten können, wobei ich diese nicht nutzen werde&#8230;weil ich ein Hirni bin.</p>
<p>Die Nedrefosshytta, die ziemlich nah am imposanten Imofoss-Wasserfall liegt,macht von außen einen super Eindruck. Allerdings offenbart der Führer eine kleine kostenlose Minihütte nur weitere 6km den Weg runter, die ich für den heutigen Tag anpeile. Konnte ich denn wissen, dass ich mir den Abschluß des Tages in der Nedrefosshytta mit einer Sauna hätte versüßen können? EinFehler, der mir noch ein paar Mal auf der Tour passieren wird.</p>
<p>Der Abstieg ins Reisadalen bringt urwaldähnlich Vegetation mit sich und man stapft durch dichtes Farngestrüpp. Die Abwechslung zum irgendwann auch trostlosen Sumpfgelände tut mir gut und ich genieße trotz nasser Füße denWeg.</p>
<p>Und da ist die kleine Hütte. Vielleicht 9qm mit einem grasbewachsenen Dach. Vor der Hütte ist Holz gestapelt. Ich hacke ein bisschen, bring meine Sachen in die 2 Betten plus Tisch und Bollerofen fassende Hütte und entzünde ein Feuer. Dank trockener Birkenrinde geht das auch richtig schnell und schon bald ist eine mollige Wärme in der Behausung, die Abendessen, Kartenchecken und Tagebuch schreiben zum reinsten Vergnügen machen. Kurz vor dem Schlafengehen passiert dann aber ein Highlight der Tour.</p>
<p>Ich schau mich in der winzigen Hütte nochmal schnell um, ob ich nicht vielleicht noch irgendwas zu lesen entdecke. Ich kann zwar keine skandinavische Sprache, aber die Bilder in irgendeinem Magazin schau ich mir trotzdem gerne an und da steht sie!</p>
<p>Eine Flasche Jägermeister. Natürlich leer, oder? Die muss leer sein, welcherHirni würde eine Glasflasche Jägermeister in die Wildnis schleppen und sie nicht leer trinken? Yippie-Ei-Jei! Da ist noch was drin. Voller Vorfreude schraubt der alte Alkoliker die Flasche auf, um zu prüfen, ob sich da nicht jemand einen gemeinen Scherz erlaubt hat. Es sind vielleicht noch 10cl&#8230;und es ist tatsächlich Jägermeister, der mir bei offenem Bollerofen in die Flammenschauend einen perfekten Abschluß des Abends beschert.<br />
Vielen Dank an die Person, die den dort gelassen hat.<br />
It made my day <img src='http://www.fastpacking.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 490px"><img class=" " title="Jägermeister auf dem Nordkalottleden" src="https://lh6.googleusercontent.com/-0ncvfL9JFew/SwjjFw5-7EI/AAAAAAAAAoE/8snE-mc8MB0/dsc02188.jpg" alt="Jägermeister auf dem Nordkalottleden" width="480" height="360" /><p class="wp-caption-text">Jägermeister auf dem Nordkalottleden</p></div>
<h2>5.Tag &#8211; 4.Trekkingtag 35km</h2>
<p>Was für ein Tag! Nach 35km streiche ich gegen 17:30 Uhr die Segel. Es wär zwar Zeit und Kraft für noch ein paar km, aber schlechtes Wetter ist im Anmarsch. Ich bin auf einer Hochebene und nachher soll es geländemässig wieder steiler werden. Die Gefahr keinen ordentlichen Zeltplatz zu finden und dann weiterlaufen zu müssen, wenn ich dann wirklich platt bin, möchte ich nicht eingehen. Hinzukommt der starke Wind. Gerade habe ich ein nettes Plätzchen hinter einem Hügel gefunden, der mir einen super Windschutz bietet. UL heißt immer auch mal die Augen aufzuhalten.</p>
<p>Heute morgen bin ich dank dem wenigen Jägermeister ganz ohne Kater aufgewacht und den Fluß lang Richtung Salev gelaufen. Alles was mal trocken war wurde dank urwaldmässigger Farnbewucherung auch gleichwieder naß, dazu kamen gemeine Blockfelder, die einem balance- und sprunggelenksmässig einiges abverlangen. Ich bin untrainiert hergekommen und eine meiner Achillessehnen fängt an zu mucken und eine Schienbeinsehne findet das auch nicht toll. Mein linker Knöchel schwillt wegen Überlastung an und ich mache das Unvernünftige, was bei mir persönlich immer geholfen hat&#8230;einfach weiterlaufen <img src='http://www.fastpacking.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich komm aber irgendwann auf den Feldweg, der zum nächsten Ort geht und von dem es steil hoch ins Kahlfjell geht. Da Regen heute auch ein ständigerBegleiter war, schlage ich mich kurz bevor es vom Feldweg wieder auf einen Trail geht für eine Stunde unter eine Brücke, um Mittagessen zu kochen.Ich esse die warme gehaltvolle Mahlzeit am liebsten mittags, weil ich dann viele Kalorien für die 2. Tageshälfte habe und abends im geschafften Zustand nicht mehr kochen muss. In Zukunft werde ich mittags auch öfter mein Zelt aufbauen, um im Regen im Fjell kochen zu können , bevor man weiter-läuft.</p>
<p>Der Aufstieg ins Fjell ist steil und einmal dort angekommen ist jeder Schritt ungewohnt und gleicht dem Lauf auf einem Trampolin. Flechten, Moose und Beerenbewuchs sind so dicht, dass man wie auf Watte läuft. Ich genieße den Landschaftswechsel und bin beeindruckt von dem über das Land aufmich zukommenden schlechtem Wetter. Die Weite hier oben ist fantastisch und so karg und einsam es hier ist&#8230;es ist doch etwas Besonderes.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 490px"><img class=" " title="Kahlfjell auf dem Nordkalottleden" src="https://lh5.googleusercontent.com/-nyNSEmxFVLY/SwjjU6W168I/AAAAAAAAApU/H38F4vJ1rbY/dsc02209.jpg" alt="Kahlfjell auf dem Nordkalottleden" width="480" height="360" /><p class="wp-caption-text">Kahlfjell auf dem Nordkalottleden</p></div>
<p>Wie oben beschrieben bringe ich mich in Sicherheit und kurz nach Aufbau des Zelts fängt es an zu regnen. Das leise Prasseln und der Wind, der durch die Ohropax hindurch gar nicht so laut ist, wiegen mich in den Schlaf</p>
<h2>Tag 6 &#8211; 5.Trekkingtag 30km</h2>
<p>30km heute und das <a title="Tolles Zelt für den Nordkalottleden" href="http://www.bergzeit.de/golite-shangri-la-2.html" target="_blank">Golite Shangri La 2</a> hat die Nacht gut überstanden. Der Wind hat das kleine Zelt zwar hin und wieder gut durchgeschüttelt, aber dank Ohropax und einer Passt-Scho-Einstellung des Zeltbewohners, wache ich gemütlich und ausgeschlafen gegen 6.15 Uhr auf.</p>
<p>Die Achillessehne scheint sich erholt zu haben, aber das linke Schienbein muckt. Jammern! Dafür sind Männer schließlich bekannt.</p>
<p>Ich laufe los und treffe 2 Stunden später auf Uli aus Hamburg. Er ist noch am frühstücken und bezweifelt, das er mich nochmal zu Gesicht bekommt. Wir schwätzen ein bisschen und ich sage ihm, dass ich an der nächsten Hütte eine längere Pause einlegen werde. Ich trabe weiter bis zur Somashytta und lege eine mächtig lange Pause ein in der mich Uli auch einholt. Ein norwegisches Päärchen, das den Norge-Pa-Langs von Lindenes ans Nordkapp läuft, macht hier einen Ruhetag und ich bekomme Kaffee und Gesellschaft angeboten.</p>
<p>Es ist richtig gemütlich in der Hütte und es ist schön sich nach den einsamen Tagen im Fjell auch mal wieder länger mit jemandem unterhalten zu können. Uli kommt dann auch noch dazu, möchte aber gar nicht lang bleiben und so breche ich mit ihm auf. Trotz seines großen schweren Rucksacks legt er ein gutes Tempo vor und wir machen gute Kilometer.</p>
<p>An der nächsten Hütte habe ich 30km in den Beinen und verabschiede mich von Uli, der noch ein paar Kilometer weiterlaufen möchte, während ich es mir in der kostenlosen finnischen Hütte gemütlich mache. Normalerweise sind die Hütten hier im Umkreis proppevoll, weil der Halti, Finnlands höchster Berg,in der Nähe liegt. Dank der Nebensaison habe ich die Hütte zunächst für mich alleine. Ich breite mein Zeug in der gesamten Hütte aus und schwups tauchen ein paar Finnen aus dem Nichts aus. Na ja, ich mach natürlich Platz,unterhalte mich ein bisschen und irgendwann dämmern wir alle ins Land der Träume.</p>
<h2>Tag 7 &#8211; 6.Trekkingtag 31km</h2>
<p>31km und ich bin schon viel zu früh an einer wieder einmal kostenlosen netten finnischen Hütte. Irgendwie hatte ich auch mal ausgerechnet, das sich um die 30km laufen muss, um den Trail in den 4 Wochen zu schaffen und so lass ich den Trail Trail sein für heute und hör schon um 16 Uhr auf zulaufen.<br />
Kilpisjärvi ist zwar nur 12km weg, aber warum sich noch weiterschleppen,wenn ich das morgen ganz gemütlich erldigen kann. Zudem machen die Geschäfte morgen am Sonntag vermutlich eh etwas später auf und wenn ich dann aus dem Fjell reingetrabt komme passt das ganz gut.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 490px"><img class=" " title="Birkenwäldchen auf dem Nordkalottleden" src="https://lh5.googleusercontent.com/-naQQqAIDMgs/SwjjgvoyoPI/AAAAAAAAAqo/a2MxirsLmBo/dsc02232.jpg" alt="Birkenwäldchen auf dem Nordkalottleden" width="480" height="360" /><p class="wp-caption-text">Birkenwäldchen auf dem Nordkalottleden</p></div>
<h2>Tag 8 &#8211; 32km</h2>
<p>Heute lief alles wie geplant, oder doch nicht?! <img src='http://www.fastpacking.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> Laut Buch sind es irgendwie 32km geworden. Ich komm aber irgendwie auf ein bisschen weniger. Egal, im Zweifel für den Angeklagten. Bin um 5 Uhr meiner Zeit (in Finland ist es eine Stunde mehr) mit den anderen aufgestanden, um gegen 6 Uhr los zukommen, damit ich nach finnischer Zeit rechtzeitig in Kilpisjärvi zum Frühstück erscheinen, einzukaufen und danach die Fähre über den See nehmen zu können.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 490px"><img class=" " title="Auf dem Weg nach Kilpisjärvi" src="https://lh4.googleusercontent.com/-VfKyP2vNSAQ/SwjjiTUevFI/AAAAAAAAAq0/sl1cFHsIoxY/dsc02235.jpg" alt="Auf dem Weg nach Kilpisjärvi" width="480" height="360" /><p class="wp-caption-text">Auf dem Weg nach Kilpisjärvi</p></div>
<p> <img src='http://www.fastpacking.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' />  Kein Frühstück. Das Hotel und das Cafe vor Ort waren schon fertig mit Ihrem Frühstück und wollten mir auch keine anderen warmen Speisen verkaufen. Ab 12 gäbe es wieder was. Das sind über 2 Stunden und ich brauche was zu essen, was nicht aus meinem Rucksack kommt. Ich warte also bis der Supermarkt um 10 Uhr aufmacht . Der erste Gang befriedigt nur meine unmittelbaren Gelüste. Nach dem Vertilgen dieser Einkäufe gibts den zweiten Gang, der mich lebensmitteltechnisch bis nach Abisko bringen soll.</p>
<p>Die Abfahrtszeiten der Fähre haben sich geändert und heute fährt keine mehr, was ein Segen ist. Ich kann also nicht abkürzen und der Weg,den ich jetzt laufen muss, ist ein schöner, den ich nicht hätte verpassen wollen. Auf dem Weg liegt auch das Drei-Länder-Eck. Hier treffen sich die Grenzen von Schweden-Finnland-Norwegen und noch auf finnischer Seite liegt die kostenlose Hütte, die heute mein Schlafplatz sein wird.Neben zwei finnischen Damen, die sich mit hochprozentigem sedieren, halten sich hier noch zwei bibeltreue junge Schweden auf mit denen ich mich recht interessant unterhalte.</p>
<h2>Tag 9 Langer Tag, 42km&#8230;bin platt und geh schlafen.</h2>
<h2>Tag 10 &#8211; 36km</h2>
<p>36km, die ein bisschen weg getan haben. Aber erst einmal noch ein paar Worte zu gestern. Ich war früh aufgestanden und hatte Kuchen und Kaffee zum Frühstück. Immer schön, wenn man sich noch ein paar Goodies aus der großen Stadt für die ersten 1-2 Tage in den Rucksack packt. Um 6:30 Uhr ging es dann Richtung Pältsasstugan. Dort angekommen habe ich mich kurz mit der Frau des Hüttenwartes unterhalten. Ihre Infos bezüglich des Weges haben mir klargemacht, dass ich in Abisko nochmal mit den Leuten vor Ort reden muss bevor ich die letzte große Etappe des Nordkalottleden antrete.</p>
<p>Von der P-Hytta gings dann bei richtig schlechtem Wetter weiter zur Rostahytta wo mich ein freundlicher Finne zu einem Kaffee eingeladen hat. Konnte und wollte ich nicht ausschlagen diese Einladung. Der Finne war zusammen mit seinem Hund auf einer 8-Tagestour und wollte einen klaren Kopf bekommen. Seine Freundin war schwanger und würde in 2 Monaten ein Kind zur Welt bringen und er wußte noch nicht, ob und wie er mit seiner neuen Rolle als Vater zurechtkommen würde. Interessant immer wieder wie schnell man auf Wildnistouren tiefgreifende Gespräche mit anderen Trekkern führt während man im Alltag oft nur die Oberfläche kratzt.</p>
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<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 490px"><img class=" " title="Hängebrücke auf dem Nordkalottleden" src="https://lh6.googleusercontent.com/-Uxu8syMyVIE/SwjjwwKGhNI/AAAAAAAAAsk/bPFw63VHPso/dsc02264.jpg" alt="Hängebrücke auf dem Nordkalottleden" width="480" height="360" /><p class="wp-caption-text">Hängebrücke auf dem Nordkalottleden</p></div>
<p>Nach dem Kaffee gehts noch ein paar Kilometer weiter und ich schlage mein <a title="Golite Shangri La 2 für Skandinavien" href="http://www.bergzeit.de/golite-shangri-la-2.html" target="_blank">Shangri-La 2</a> zwischen zwei Bergseen auf. Ich schlafe nicht so riesig, weil es stürmt und das Zelt dementsprechend Krach macht.</p>
<p>Und jetzt kommt der eigentliche 10.Tag <img src='http://www.fastpacking.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nachdem Frühstück komme ich gegen 7 Uhr los. Erst geht es über Blockfelder, dann durch Sumpf (manchmal bin ich bis übers Knie eingesunken), dann steil hoch, dann steil runter. Bei all dem Gejammer darf man aber nicht vergessen, dass der Abstieg ins Dividalen landschaftlich der Hammer war. Ganz famos war auch, dass in meiner Chili-Con-Carne-Packung von Simpert Reiter dann ein vegetarische Couscous war&#8230;müssen die sich unbedingt bei mir vertun? Weiter gehts auch vegetarisch. Leider finde ich eine kostenlose Hütte nicht, die sowohl im <a title="Nordskandinavien - Der Wanderführer: Nordkalottleden, Kungsleden, Padjelantaleden" href="https://www.amazon.de/dp/3937452206/ref=as_li_tf_til?tag=kiss0d&amp;camp=1410&amp;creative=6378&amp;linkCode=as1&amp;creativeASIN=3937452206&amp;adid=19X6ZC3VKZMTM2PHK75H&amp;" target="_blank">Bickel</a> auch im <a title="Nordkalottleden im Conrad Stein Verlag" href="https://www.amazon.de/dp/3866861729/ref=as_li_tf_til?tag=kiss0d&amp;camp=1410&amp;creative=6378&amp;linkCode=as1&amp;creativeASIN=3866861729&amp;adid=0EYT0JK298NX419R1AMW&amp;" target="_blank">Conrad Stein</a> erwähnt sind und so penne ich mal wieder ganz normal im Zelt.</p>
<h2>Tag 11 -47km</h2>
<p>47km und das hat weh getan <img src='http://www.fastpacking.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wie immer bin ich früh aufgestanden und losgetrabt. Bei sensationellem Wetter gehts durch das Dividalen und ich schieße ne Menge Bilder. Die Vuona-Hytta ist nur 15km weg und irgendwann bin ich dann auch da und esse die Reste von gestern (das Couscous ist ergiebig und schmeckt bescheiden) und gönne mir einen Kaffee. Jetzt weiter zur GasGas-Hytta und dann vielleicht noch ein paar Bonus-Km. Über Geröll gehts hoch und was gerade noch lustiges von Stein zu Stein hüpfen ist macht nach einiger Zeit und einsetzendem Graupelschauer nicht mehr soviel Spaß. Ich bin froh als ich gegen 17 Uhr die Hütte erreiche, möchte aber irgendwie nicht hier bleiben. Die Hütte in Inset ist nur 3 Stunden weg und ich fühle mich trotz anstrengender Etappe noch ganz OK. Der Weg nach Innset macht mich fertig. Nasse Plankenwege auf denen ich öfter grandios abhebe und auf meinem Allerwertesten lande. Bei einer dieser Ausrutscher versuche ich mich mit meinem Trekkingstock zu fangen und &#8211; Herkules, der ich bin &#8211; breche den Stock unterhalb des Griffes ab. Achso&#8230; auf dem Arsch bin ich natürlich trotzdem gelandet. So komme ich völlig im Arsch bei einsetztender Dunkelheit an der Hütte an und machs mir gemütlich. Nach so einem Tag darf auch mal wieder eine Hütte sein. Als ich Bett liege wird der Wind stärker und peitscht Regen gegen die Scheibe. Prima, dass ich Mitglied im DNT geworden bin und den Schlüssel für die norwegischen Hütten habe. Zusammen mit meiner Kreditkarte sind wir ein unschlagbares Team <img src='http://www.fastpacking.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<h2>Tag 12 -25km</h2>
<p style="text-align: center;">
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 490px"><img class=" " title="Schnee auf dem Nordkalottleden" src="https://lh3.googleusercontent.com/-FZGOQ4KYQnI/SwjkHepdh9I/AAAAAAAAAvQ/hjXvFGCu5wk/dsc02316.jpg" alt="Schnee auf dem Nordkalottleden" width="480" height="360" /><p class="wp-caption-text">Schnee auf dem Nordkalottleden</p></div>
<p>Jetzt sitzt ich schon seit 2 Stunden in der Lappfjordhytta und lasse es mir gut gehen. Dafür habe ich mir am heutigen Tag zwischen 7 und 13 Uhr auch wieder eine richtige Packung verpassen lassen. Schnee in den Höhenlagen (von oben wie unten), dazu Flußquerungen und Wind. Die Temperaturen sind draussen knapp über Null und auch wenn der Schnee hier vor der Hütte nicht lange liegen bleibt, so schneits trotzdem weiter. Deswegen sind es heute auch nur 25 km geworden. Bei solchen Verhältnissen reicht mir das auch mal. Ich hab Shin-Splints am linken Bein, jedenfalls fühlt es sich so an. Meine Standard-Strategie bei allem was einen zwickt oder weh tut einfach weiterzulaufen ist bei meinen Kilometerleistungen wahrscheinlich nicht das Cleverste. Scheißwetter, schmerzende Beine und ne warme angenehme Hütte lassen zwangsweise die Frage aufkommen warum man sich sowas antut. Und tatsächlich schau ich mir an diesem Nachmittag genauer die Etappen der nächsten Wochen an und überlege, ob das überhaupt zu schaffen ist. Gerade bei dem Wetter ist das schon ganz schön haarig.</p>
<h2>Tag 13 &#8211; 10km</h2>
<p>Ich trabe die 10km gemütlich zur Straße und habe Glück. Der Bus nach Abisko rollt kurz nachdem ich die Straße erreicht habe an und ich stoppe den Bus auf offener Straße. Klar hätte ich auch parallel zur Straße den Weg nehmen können, aber mich ziehts in die Zivilisation <img src='http://www.fastpacking.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Ich checke in der Touriststation in Abisko ein, beziehe ein Mehrbettzimmer und mache mich auf die Suche nach dem Supermarkt.</p>
<p>Ein alter Thruhiker-Trick, um nicht zuviel einzukaufen ist es, seine Einkäufe nicht in einen Einkaufswagen zu legen, sondern in einen Korb. Somit wird einem das Gewicht der Lebensmittel bewusster und man nimmt unter Umständen nicht ganz soviel mit wie es einem der knurrende Magen im Supermarkt ansonsten diktieren würde. Nichtsdestotrotz wird mein Arm länger und länger. Ich plane 13-14 Tage für die Strecke von Abisko nach Kvikkjokk. Da Nebensaison ist kann ich nicht damit rechnen irgendwo noch etwas zukaufen zu können.</p>
<p>Das sind mehr Lebensmittel als ich in der Sierra in den USA getragen habe und ich bin gespannt, ob ich den Rucksack nachher noch werde heben können. Ich packe den Rucksack und wiege ihn an der vor der Station hängenden Waage. 20kg sind angesichts der Tatsache, dass ich 14 Tage draussen sein will geradezu lächerlich. Beim Packen reißt dem Rucksack allerdings der Kragen und ich muss den Lebensmittelsack oben draufspannen. Nach 4600km Nutzung darf auch ein UL-Rucksack kaputtgehen. Ich lass mir den Abend dadurch nicht vermiesen und genieße selbstgemachte Cheeseburger.</p>
<h2>Tag 14 48km</h2>
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<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 298px"><img class=" " title="20kg für die nächsten 2 Wochen" src="https://lh3.googleusercontent.com/-8Ga-eUJGbjU/SwjkMMX2ZcI/AAAAAAAAAv8/EgyLQHj5Rqc/s640/dsc02332.jpg" alt="20kg für die nächsten 2 Wochen" width="288" height="384" /><p class="wp-caption-text">20kg für die nächsten 2 Wochen</p></div>
<p>Um 6.30 Uhr gehts los. Von Abisko weg teilen sich Kungsleden und Nordkalottleden die Strecke. Das bedeutet deutlich leichteres Gelände für mich, was angesichts des mit 20kg dann doch schweren Rucksacks prima ist.</p>
<p>Trekkingautobahn ist sicherlich ein treffender Begriff für die Kilometer, die ich auf dem Kungsleden absolvieren werde, bis der Nordkalottleden dann irgendwann rechts abbiegt. In Alesjaure mache ich kurz eine Pause. Die Hütte ist zwar noch offen aber die Hüttenwirtin erzählt mir, dass sie morgen schließen und bietet mir alles möglich zu essen aus Ihrem Fundus an. Die in der Hütte übrig gebliebenen Lebensmittel können nicht teuer wieder mit dem Hubschrauber ausgeflogen werden. Coladosen werden bei sinkenden Temperaturen platzen, andere Dinge werden verderben. Essen brauche ich direkt nach dem Ressupply keines, aber ich trinke zwei Dosen Cola/Fanta während ich mich mit der Hüttenwärtin unterhalte.</p>
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<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 298px"><img class=" " title="Gute Laune" src="https://lh4.googleusercontent.com/-gbIWLdyqav8/SwjkXKnDmLI/AAAAAAAAAxM/-Tt5S9W7b7Y/s640/dsc02351.jpg" alt="Gute Laune" width="288" height="384" /><p class="wp-caption-text">Gute Laune</p></div>
<p>Als ich in Tjäkta ankomme ist es spät und ich habe 48km in den Beinen. Ich habe ein lustiges Gespräch mit der Hüttenwirtin als ich dort einchecke. Sie fragt mich alle möglichen Schlafplätze ab an denen ich die Nacht zuvor hätte übernachtet haben können. Abisko ist der letzte Ort, den sie nennt, weil sie nicht glauben konnte, dass ich 48km gelaufen war. Wie ich später erfahre wird nach meiner Abreise von einem deutschen Blitz erzählt, der in einem Tag von Abisko nach Tjäkta gelaufen ist. Macht mich schon ein bisschen stolz.<br />
Der einzige Gast außer mir ist Cody, ein Amerikaner. Er ist reisender Outdoor-Photograph und schleppt eine ganze Menge Fotomaterial mitsich. Wir unterhalten uns nett bevor wir beide pennen gehen.</p>
<h2>Tag 15 &#8211; 24km</h2>
<p>Heute ein bisschen langsamer. Der gestrige Tag steckt mir noch in den Knochen und ich geniesse das Frühstück in Gegenwart von Cody. Wenn man solo unterwegs ist, freut man sich, wenn man mal unter Leute kommt. Wir verlassen gemeinsam die Hütte und machen uns auf den Weg zur nächsten. Dort wird Cody im Notraum übernachten während ich weiterziehe. Ab jetzt sind nur noch die Noträume der Hütten offen. Selbst die Nebensaison ist jetzt vorbei, die Hütten nicht mehr bemannt und auch sonst treibt sich in Lappland kaum noch jemand rum. Der Sommer ist vorbei, der schöne Teil des Herbst auch und Lappland ist jetzt eigentlich erst ab dem richtigen Winter wieder interessant. Ich beziehe in der Hukejaurestugan mein Nachtquartier und bin froh, dass es die Hütten gibt.</p>
<h2>Tag 16 &#8211; 34km</h2>
<p style="text-align: center;">
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 490px"><img class=" " title="Sensationelle Landschaft auf dem Nordkalottleden" src="https://lh6.googleusercontent.com/-2xD4f66AX70/SwjkZ_hizyI/AAAAAAAAAxg/ferU9CgB2GY/dsc02356.jpg" alt="Sensationelle Landschaft auf dem Nordkalottleden" width="480" height="360" /><p class="wp-caption-text">Sensationelle Landschaft auf dem Nordkalottleden</p></div>
<p>Der Tag ist von endlos erscheinenden Blockfeldern geprägt, die mir einiges abverlangen. Ob Schuh oder Stiefel, mit schwerem Rucksack muss man sehr konzentriert laufen, um sich nicht mitten im Nirgendwo zu verletzen. Übernachtung heute wieder in einer Hütte.</p>
<h2>Tag 17 &#8211; 45km</h2>
<p>Wieder ein sehr anspruchsvoller Tag heute. Der Tag startete ganz vernünftig, dann gabs aber nen Hammerabstieg. Wahrscheinlich bin ich hier auch vom Weg abgekommen weil die Markierung so bescheiden war. Mit Karte und Kompaß war das ansich aber kein Problem, aber wie schon gesagt recht anspruchsvoll. Nach dem Abstieg ging es dann aber verhältnismäßig einfach zur Sitashütte wo ich ne Mittagspause gemacht habe. 5 Stunden später bin ich dann an der Paurohytta angekommen. Einfach ein anstrengender Tag.</p>
<h2>Tag 18 &#8211; 28 km</h2>
<p>Horrortag. Den ganzen Tag Sturm und Regen sowie eine grauenhafte Bootstour.<br />
Bootstour? Ganz genau. Gleich nach der Paurohytta muss man mit einem Boot über den See. Die Crux ist natürlich das der nächste Trekker ohne Boot dasteht, wenn ich einfach nur rüberfahre. So bin ich also mit einem Boot rüber, habe mir dort ein zweites Boot geschnappt und bin wieder retour und wieder ans andere Ufer. Comprende?<br />
Bei starkem Wind war das für mich auch anspruchsvoll und ich hab mir mehrmals angeschaut wo mich der Wind wohl hintreiben würde, wenn ich das nicht schaffe.</p>
<h2>Tag 19 -35km</h2>
<p>Horrortag 2 <img src='http://www.fastpacking.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
Ich finde den Weg erstaunlich gut, offenbar keinerlei Probleme bei der Navigation. Allerdings verpasse ich die Abzweigung und laufe völlig falsch. Zuerst glaube ich noch den Fehler ausmerzen zu können, stelle dann aber 15km nach der Kreuzung fest, dass ich zweimal falsch gelegen habe. Punkt 1, ich habe den falschen Weg genommen, Punkt 2 es ist ein Trail, der nicht auf der Karte ist und ich komme völlig falsch am See raus. Keine Chance rüberzukommen, keine Chance am Seeufer langzulaufen. Ich laufe 15km zurück und ärgere mich.</p>
<h2>Tag 20 um die 30km</h2>
<p>Super anstrengend und wieder einmal eine Kreuzung verpasst/verpennt. Diesmal aber schnell und unkompliziert wieder auf Kurs. Sonst wenig zu schreiben. Übernachtet wird an der Rautojaure-Windschutzhütte.</p>
<h2>Tag 21 &#8211; um die 30km</h2>
<p>Schon gegen 16 Uhr bin ich an der Hütte und mach es mir gemütlich. Ich hab meine Tourenplanung den Rahmenbedingungen angepaßt. Neben dem Kungsleden läuft der Nordkalottleden auch ein paar Kilometer entlang des Patjalantaleden. Allerdings werde ich den Patjalantaleden nicht mehr verlassen, sondern bis Kvikkjokk zu Ende laufen. Das Wetter ist die letzten Tage zunehmend schlechter geworden und der Nordkalottleden liegt höher und ist schlechter markiert. Perfekte Vorraussetzungen, um sich bei schlechtem Wetter und möglichem Schnee in Schwierigkeiten zu bringen. Keine Lust drauf. Darüberhinaus habe zu wenig Pausentage eingeplant für den Fall, das was schief geht. Lange Rede kurzer Sinn&#8230;.Patjalantaleden here I come.</p>
<p>Zum Winter werden viele Brücken in Lappland abgebaut und so habe ich heute auch die ersten Flußquerungen an Stellen gemacht wo sonst Brücken sind. Anspruchsvoll aber machbar.</p>
<h2>Tag 22 &#8211; 32 km</h2>
<p>Schnee! Und davon ne Menge. Macht mir große Sorgen. Schaff ich jetzt überhaupt die km? Komm ich hier überhaupt noch sicher raus? Wegfindung im Schnee? Navigation mit ner 100.000er Karte bei schlechter Sicht? Ich bin nervös und besorgt. Ich hab zwar nen <a title="Spot Messenger" href="http://www.bergzeit.de/gps-kompass-uhr-spot-spot-2-satelliten-gps-messenger.html?listtype=search&amp;searchparam=spot" target="_blank">Spot</a> dabei, aber will ich den auch benutzen? Lieber nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>32km später bin ich etwas entspannter, was interessant ist, wenn man sich den heutigen Tag losgelöst ansieht. Schnee, Wind, Minus 3 bis Minus 5 Grad, heftige Flussquerungen. Eigentlich ein Horrortag. Glücklicherweise kann ich aber auf Hütten zugreifen und die Navigation war deutlich leichter als gedacht. Der Padjalantaleden ist ein breiter ausgetretener Trekkingweg und der Wind hat einen Großteil vom Schnee vom Trail geblasen.</p>
<h2>Tag 23 &#8211; 31km</h2>
<p>Eigentlich kann nichts mehr schiefgehen. Obwohl es heute nacht wieder geschenit hat bin ich heute morgen sehr gut vorangekommen. Der Wind hat den Trail fast komplett freigeblasen. Ich bin früh aufgestanden und sitze schon gegen 9 Uhr im Windschatten der nächsten Hütte und wärm mich mit nem Kaffee auf. Noch 15km zur nächsten Sommarlappa-Hytta, am nächsten Tag entspannt nach Nunjes und den Tag drauf nach Kvikkjokk.<br />
Und der heutige Tag birgt noch eine positive Überraschung. Schon relativ kurz nach Abisko war ich über die Geschwindigkeit geschockt mit der ich den mitgenommenen Käse dezimiert hatte. Bei der Reoganisation meines Rucksackes finde ich zwischen Packliner und Rucksack ein 400 Gramm Paket käse <img src='http://www.fastpacking.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Grins</p>
<h2>Tag 24 &#8211; 26km</h2>
<p>Langweilig! Mittlerweile spule ich die km auf dem Padjalantaleden extrem schnell runter. Mein Rucksack ist leicht geworden und ich bin fit. Ich bin schon früh in Nunjes, bleibe aber trotzdem da. Eine Information hat sich den ganzen Nordkalottleden meiner Kenntnis entzogen. Wie kommt man in Kvikkjokk über den Fluß? Es fällt mir im Notraum der Hütte wie Schuppen von den Augen. Der Fluß ist breit, reißend und man kann da einfach nicht durch. Es gibt einen Fährservice, den ich ohne Handy nicht anrufen kann. Signalfeuer, oder?</p>
<p>Das wird morgen schon irgendwie klappen.</p>
<p>Und dank Julien klappt das schon früher. Julien ist französicher Austausch-Student, der das Fjell hier für ein paar Tage unsicher machen will. Er hat viel zu viel Lebensmittel dabei und läd mich zum Abendessen ein. Außerdem hat er ein Handy und läßt mich Björn anrufen, um einen Fährtermin für morgen auszumachen. 11 Uhr morgen! Alles ist gut</p>
<h2>Tag 25 &#8211; 13km</h2>
<p>13km und zweieinhalb Stunden später stehe ich an der Bootsanlegstelle und warte auf das Boot. Neben dem Fährservice verkauft mir Björn noch Rentierfleisch und ein Zimmer für die Nacht. In der kleinen Hütte in der mich Björn unterbringt übernachtet auch ein anderer Deutscher. Er kommt von einer 7-Tagestour mit über 30kg Gepäck zurück. Ich werde schon etwas ungläubig bestaunt und bekomme mehr oder weniger erzählt, dass das was ich da gemacht habe ja eigentlich gar nicht geht. Egal, ich verzettel mich nicht in dogmatische Gewichtsdiskussionen und wir haben einen unterhaltsamen Abend in der Hütte.</p>
<h2>Tag 26</h2>
<p>Abreise von Kvikkjokk mit dem Bus nach JokkMokk und weiter nach Kiruna. Übernachtet wird in der Jugendherberge und gefeiert wird mit einem oder zwei Heinekens</p>
<h2>Tag 27</h2>
<p>Abreise von Kiruna, Spät Abends komme ich wieder in Sonthofen an.<br />
Lappland hat die Erwartungen erfüllt und mich verändert. Trotz schlechten Wetters und schwieriger Bedingungen bin ich mit positiven Gefühlen heimgekommen und bin um eine Erfahrung reicher. Die Erfahrung das Lappland immer eine Reise wert ist.</p>
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